"Schashockn" im Härtetest

Ansichtssache17. Oktober 2013, 17:19
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Kabarettist Leo Lukas schuf einst einen Index, der Auskunft darüber gibt, ob etwas eine "Schashockn" (Lukas ist  Steirer) oder ein guter Job ist. Erstere ordnete er alphabetisch: Von Aalausweider bis Zugbegleiter.

foto: orf

In ORF 1 kann man mittwochs einen Blick auf "Die härtesten Jobs Österreichs" werfen. Zuletzt waren das Arbeiter, die im Gerüstbau schwer schleppen und in gefährlicher Höhe werken, und Wega-Polizisten, die täglich damit rechnen müssen, im Einsatz getötet zu werden. Beides ohne Zweifel harte Jobs.

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Noch härter könnte es am Bau nur sein, schickte man eine Ballerina hin, die mit langen Fingernägeln im Weg herumsteht, das Werkzeug Ratsche mit Grätsche verwechselt, es dann vom Gerüst fallen lässt, dabei fast einen Kollegen erschlägt und den Vorarbeiter mit Sätzen wie "Wenn ich ihm keine Hilfe bin, dann bin ich wenigstens hübsch" zur Verzweiflung treibt.

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Das dachte man auch beim ORF. Und schickte Karina Sarkissova hin. Bei ihr riss den Arbeitern fast der Geduldsfaden. Besser hatten es die Wega-Männer, die Sportkommentator Ernst Hausleitner ausbilden mussten. Da riss nur Hausleitners Kreuzband und er schoss beim Einsatz einem Unbeteiligten ins Herz. Aber das war zum Glück nur eine Übung.

In Zugbegleiter-Uniform oder als Aaalausweider kann man da sicher weniger anrichten. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD, 18.10.2013)

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