"Insidious: Chapter 2": Familiärer Horror

16. Oktober 2013, 17:44
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Gruseleffekte der alten Schule im zweiten Teil der Spukgeschichte rund um Familie Lambert

Gewohnte Unannehmlichkeiten für Familie Lambert: Hat Vater Josh seinen Sohn Dalton eben noch aus der Totenwelt gerettet, wird er nun selbst von seiner Frau Renai verdächtigt, unter dem Einfluss einer unguten Seele zu stehen. Mit "Insidious: Chapter 2" schließen Regisseur James Wan und Autor Leigh Whannell nahtlos an Teil eins an und setzen dabei weniger auf die sadistischen Gräuel ihrer Saw-Reihe als auf Gruseleffekte der ganz alten Schule.

So tapst Renai (Rose Byrne) durch ein Haus voller knarrender Dielen und tickender Uhren, während ihre tatkräftige Mutter (Barbara Her­shey) in Begleitung zweier Geisterjäger zur Geisterstunde ein ver­lassenes Krankenhaus durchstöbert. Die Hintergründe dieser Spukgeschichte hat man so schon hunderte Male gesehen, in der dunklen Stille plötzlich ohrenbetäubend schepperndes Spielzeug erschreckt jedoch noch immer erfreulich zuverlässig. Wenn Vater (Patrick Wilson) und Sohn (Ty Simpkins) fürs Finale erneut durchs Totenreich wandern, wird es allerdings wirklich jenseitig. (wall, DER STANDARD, 17.10.2013)

  • Vater (Patrick Wilson, links) und Sohn Lambert (Ty Simpkins) müssen sich wieder gruseln.
    foto: sony

    Vater (Patrick Wilson, links) und Sohn Lambert (Ty Simpkins) müssen sich wieder gruseln.

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