Geisterhafte Elefanten zieren das Wildlife-Foto des Jahres

17. Oktober 2013, 16:16
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Wichtigster Naturfotografie-Preis geht heuer an den Südafrikaner Greg du Toit

Seit er zum ersten Mal eine Kamera in den Händen hielt, waren afrikanische Elefanten das Objekt seiner fotografischen Begierde, sagt Greg du Toit. Nun wurde der Südafrikaner von der BBC und dem Natural History Museum in London zum "Wildlife Photographer of the Year" gekürt. Der seit 1964 jährlich vergebene Preis gilt als weltweit renommierteste Auszeichnung im Genre Naturfotografie.

"Viele Jahre lang habe ich versucht, die spezielle Energie und den Bewusstseinszustand der Tiere auf einem Bild festzuhalten", so du Toit. Das preisgekrönte Bild nahm er schließlich bei einer Wasserstelle im Naturschutzgebiet Northern Tuli Game Reserve im Osten Botswanas auf. Mit langer Verschlusszeit und einem Weitwinkelobjektiv gelang ihm die geisterhaft anmutende Aufnahme.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde eine Aufnahme von Udayan Rao Pawar, die junge Gangesgaviale auf dem Kopf ihrer Mutter zeigt. Die heute nur noch in Nepal und im Norden Indiens lebenden Gaviale sind stark bedroht; Sie überleben nur noch in zwei Prozent ihrer früheren Verbreitungsgebiete.

 Die besten Bilder des heurigen Wettbewerbs werden vom 18. Oktober bis 23 März 2013 im Natural History Museum in London gezeigt. Einige sind auch in einer Online-Fotogallerie zu sehen:

--> "Natural History Museum": Winners of the 2013 competition revealed

--> Greg du Toit Photography

(red, derStandard.at, 19.10.2013)

  • Greg du Toit erhielt für diese Aufnahme den ersten Preis.
    foto: greg du toit/wildlife photographer of the year

    Greg du Toit erhielt für diese Aufnahme den ersten Preis.

  • Ebenfalls ausgezeichnet wurde dieses Bild von Udayan Rao Pawar.
    foto: udayan rao pawar/wildlife photographer of the year

    Ebenfalls ausgezeichnet wurde dieses Bild von Udayan Rao Pawar.

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