Next-Gen-Zugpferd "Watch Dogs" auf 2014 verschoben

16. Oktober 2013, 10:08
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Ubisoft: Auch "The Crew" verspätet sich - Konzern rechnet nun mit Verlust im laufenden Geschäftsjahr

Ubisoft hat den Hacker-Thriller "Watch Dogs" auf Frühling des nächsten Jahres verschoben. Das in Chicago angesetzte Open-World-Spektakel hätte am 22. November für PC, PS3, Wii U, Xbox 360 sowie PlayStation 4 und Xbox One erscheinen sollen und galt als eines der heurigen Vorzeigewerke für die nächste Konsolengeneration von Sony und Microsoft. Mit dem Plus an Entwicklungszeit will der Hersteller sicherstellen, dass man die versprochene Qualität abliefern kann. Die Entscheidung, mit der Veröffentlichung abzuwarten, fiel dennoch nicht leicht, heißt es in einem Blogeintrag. "Von Anfang an hatten wir die Einstellung, dass wir keine Kompromisse bei der Qualität eingehen werden. Umso näher wir dem Marktstart kamen, desto klarer wurde uns, dass wir mehr Zeit für den Feinschliff benötigen, um eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung bieten zu können."

PS4-Vorbesteller

Die Händler Amazon und GameStop reagierten umgehend auf die Nachricht und erklärten, dass Vorbesteller des "PS4 Watch Dogs"-Bundles die Option haben, nur die PS4 ohne Spiel erhalten zu können. Das Spiel würde dann zum neuen Erscheinungstermin ausgeliefert. Alternativ, so GameSpot, werde es die Möglichkeit geben, ein anderes Konsolen-Bundle zu bestellen. Am Auslieferungsdatum der vorbestellten PS4s solle sich nichts ändern.

Finanzielle Auswirkungen

Für das laufende Weihnachtsgeschäft hat Ubisoft so nur noch einen großen Next-Gen-Titel im Rennen: "Assassin's Creed 4: Black Flag". Das Rennspiel "The Crew" wurde von Anfang 2014 auf das dritte Quartal des nächsten Jahres verschoben. Aufgrund des geänderten Fahrplans revidiert der Konzern seine Umsatzerwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2013/2014 von 1,42 bis 1,45 Milliarden Euro auf 995 Millionen bis 1,045 Milliarden Euro. Ging man zuvor noch von einem Gewinn von bis zu 125 Millionen Euro für das laufende Fiskaljahr aus, rechnet man nun mit einem Verlust von bis zu 70 Millionen Euro. (zw, derStandard.at, 16.10.2013)

Video: "Watch Dogs

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    foto: ubisoft

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