Raumfahrtbehörde testet 3D-Druck von Metallen

16. Oktober 2013, 08:48
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Die Europäische Raumfahrtbehörde hat bereits Ergebnisse demonstriert

3D-Drucker für Kunststoff sollen schon in naher Zukunft zu erschwinglichen Preisen den Markt erreichen. Selbst angefertigte Plastikmodelle könnten also schon bald Einzug in die Wohnzimmer der Menschen halten. Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA beschäftigt sich indes nicht mit Plastik, sondern mit dem 3D-Druck von Metallen.

3D-Druck weiterentwickeln

Die Raumfahrtbehörde hat am Dienstag im Londoner Science Museum ein Konsortium abgehalten, das ein neues Projekt namens AMAZE vorstellen und feiern sollte. Das Projekt "Additive Manufacturing Aiming Towards Zero Waste & Efficient Production of High-Tech Metal Products", kurz AMAZE, soll den 3D-Druck von Metallen weiterentwickeln und vorantreiben.

In Luft- und Raumfahrt

Zur Demonstration zeigten die Wissenschafler gedruckte Teile aus einer Wolframlegierung, wie "Engadget" berichtet. Die Wahl fiel auf das Material, da es sehr hohen Temperaturen standhält und somit in der Raumfahrt genutzt werden kann. Auch in der Luftfahrt, beispielsweise bei kleinen Komponenten von Flugzeugen, könnte sich der 3D-Druck von Metallen künftig etablieren. (red, derStandard.at, 16.10.2013)

  • Einige Metallteile für Flugzeuge sollen mit 3D-Druckern einfacher hergestellt werden
    foto: london science museum

    Einige Metallteile für Flugzeuge sollen mit 3D-Druckern einfacher hergestellt werden

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