US-Armee testet schwer bewaffnete Kampfroboter

12. Oktober 2013, 16:04
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Maschinen erkennen Feinde mittels Sensoren - Entscheidung über Schuss liegt beim Menschen

Einem Bericht von Computerworld zufolge, soll die US-Armee mit Kampfrobotern experimentieren, die unter anderem mit Maschinengewehren ausgerüstet werden können. Bei einer Präsentation im Bundesstaat Georgia wurden die neuesten Modelle präsentiert. Dabei konnten die anwesenden Besucher einen Blick auf die Funktionen der Prototypen werfen. Ein Oberstleutnant gab gegenüber der Presse an, dass die "Technologie an einem Punkt sei, an dem sie brauchbar wäre".

Sensoren sollen Feinde erkennen

Die Maschinen können per Laptop, Tablet oder über ein Eingabegerät gesteuert werden, das sehr stark an einen Gamecontroller erinnert. Um einen Hackvorgang zu erschweren, würde nur ein stark verschlüsselter Funk zum Einsatz kommen. Die Roboter sollen so in die Schlacht gesteuert werden und mittels Sensoren Feinde erkennen. Weiters sollen diese als Unterstützung bei heftigen Feuergefechten angewendet werden, sodass sich die Soldaten aus Fleisch und Blut zurückziehen können.

Finale Entscheidung liegt beim Menschen

Obwohl die Roboter bereits automatisch zielen und schießen könnten, würde dies die US-Armee noch ausschließen. So ist ein Mensch nötig, der schlussendlich die Entscheidung darüber fällt, ob die Maschine wirklich Schüsse abgibt.

US-Armee noch unsicher

Gegenüber Computerworld gab ein anwesender Oberstleutnant an, dass die Armee derzeit noch unsicher ist, wann die Maschinen wirklich zum Einsatz kommen sollen. Er hoffe aber darauf, dass dies noch in den nächsten fünf Jahren geschieht. (red, derStandard.at, 12.10.2013)

  • Ein Kampfroboter mit einem Maschinengewehr ausgerüstet. Derzeit noch ein Prototyp.
    foto: computerworld.com

    Ein Kampfroboter mit einem Maschinengewehr ausgerüstet. Derzeit noch ein Prototyp.

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