Das vierzigste Jahr

11. Oktober 2013, 17:24
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Gefährdetes Leben und Schreiben in der Gegenwärtigkeit eines sich abzeichnenden frühen Sterbens. Zum 40. Todestag der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann

Am 17. Oktober 1973 ist Ingeborg Bachmann in Rom in der Klinik Sant' Eugenio an den Folgen der schweren Brandverletzungen gestorben, die sie in der Nacht vom 25. auf den 26. September erlitten hatte. Sie war mit einer brennenden Zigarette in der Hand eingeschlafen. Erst in der Früh rief sie ihre Haushälterin Maria Teofili an. Diese hat mir in einem Gespräch, das über Vermittlung Christine Koschels am 12. März 1998 in Rom zustande kam, von jenem frühen Morgen des 26. September 1973 erzählt. Maria Teofili sei mit einer Brandsalbe zu Ingeborg Bachmann gekommen, habe gesehen, wie schwer die Verletzungen waren und die Rettung verständigt. Da sie in der Aufregung kein persönliches Ausweisdokument der Schriftstellerin fand, nahm sie die italienische Übersetzung des Romans Malina mit. Im Krankenhaus musste sie, mit dem Roman in der Hand, beim Lift zurückbleiben. Einmal hatte sie zu Ingeborg Bachmann gesagt, dass sie den Roman nicht lesen könne, ohne darin die Person der Verfasserin zu sehen, und "La Signora Bachmann" habe ihr geantwortet: "Vielleicht sind Sie die Einzige, die das Buch verstanden hat."

In Malina findet man Sätze, die zeigen, dass die Autorin wusste, wie gefährdet sie lebte und wie gegenwärtig ihr ein früher Tod war. Sie war schwer medikamentenabhängig, in den letzten Jahren passierten ihr immer öfter kleinere, aber gefährliche Unfälle, und eine zusätzliche Gefahr bedeutete die herabgesetzte Schmerzempfindung. Mit dem Schreiben hörte sie nicht auf, und so hat sie noch das voraussehbare Sterben in ihr literarisches Werk hineingenommen und es an einer Stelle in Malina verwandelt in den herzzerreißenden Abschied von ihrem utopischen "Ungargassenland": "Mein Königreich, mein Ungargassenland, das ich gehalten habe mit meinen sterblichen Händen, mein herrliches Land, jetzt nicht mehr größer als meine Herdplatte, die zu glühen anfängt [...]. Ich muß aufpassen, daß ich mit dem Gesicht nicht auf die Herdplatte falle, mich selber verstümmle, verbrenne, denn Malina müßte sonst die Polizei und die Rettung anrufen, er müsste die Fahrlässigkeit eingestehen, ihm sei da eine Frau halb verbrannt."

Malina, das ist in diesem Doppelgängerroman die männliche Instanz der Autorschaft, er verkörpert die Idee des Werks, das überdauern soll, während sie, die andere Seite dieser getrennten Person, mit ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Ivan und "bedeckt von Blessierungen" hinter dem Werk verschwindet. Bachmann wusste, dass bei ihrem selbstruinösen Schreiben und ihrem Verständnis von Kunst das lebendige Ich schlecht wegkommt. Sich extremen Erfahrungen aussetzen müssen, um Kunde geben zu können, zugrunde gerichtet werden, um von Grund auf zu wissen, das sind kurze Formeln für das grausame Gesetz der Kunst, für das sie einprägsame Bilder gefunden hat. Die Eule, ihr Vogel, der das Herz ausraubt des Nachts; der Vampir, der, von ihrem Blut gestärkt, die Flügel weitet; Malina, der Mann mit der Tarnkappe und dem "fast immer geschlossene[n] Visier", von dem das weibliche Ich im Roman sagt: "Übernimm du die Geschichten, aus denen die große Geschichte gemacht ist. Nimm sie alle von mir." Am Schluss des Romans, wenn das blessierte Ich in der Wand verschwunden ist und nicht mehr schreien kann und nur mehr Malinas Schritte zu hören sind, heißt es, als ginge es um einen Mord, den jeder begeht: "Kein Alarm, keine Sirenen. Es kommt niemand zu Hilfe. Der Rettungswagen nicht und nicht die Polizei. Es ist eine sehr alte, eine sehr starke Wand, aus der niemand fallen kann, die niemand aufbrechen kann, aus der nie mehr etwas laut werden kann."

Atto 7006/1-3e (Procura della Repubblica di Roma, 15. Juli 1974)

In der eben erschienenen Bachmann-Biografie von Andrea Stoll - Ingeborg Bachmann. Der dunkle Glanz der Freiheit - wird aus der Perspektive der nächsten Verwandten von den Tagen vor und nach dem Tod der Dichterin erzählt, auch davon, wie unglücklich sich die damals von Hans Werner Henze und anderen Freunden Ingeborg Bachmanns in die Wege geleitete Anzeige wegen Mordverdachts gegen unbekannt auswirkte, so verständlich sie auch war. Als Isolde Moser, Mutter von sechs Kindern, in Rom bei der schwerverletzten Schwester war, verunglückte ihr Mann zu Hause in Kärnten bei einem tödlichen Verkehrsunfall. Wie sollte man da nicht verstehen, dass die Geschwister in ihrer Verzweiflung die Schwester zur Bestattung nach Hause bringen wollten. Sie hatten zunächst selbst gewünscht, dass Ingeborg Bachmann auf dem sogenannten Protestantischen Friedhof in Rom, dem Cimitero acattolico, begraben werden sollte, ließen dann aber, auch von der bevorstehenden Anzeige irritiert, dieses Vorhaben fallen. Vielleicht wird es einmal doch noch dazu kommen, dass die sterblichen Überreste der Dichterin ihre letzte Ruhestätte in Rom auf dem Friedhof an der Aurelischen Mauer finden. Es soll der Wunsch der Dichterin gewesen sein, und es ist heute der Wunsch vieler Bachmann-Leserinnen und Leser, und vielleicht wird es einmal dazu kommen, weil sich dieser Wunsch wahrscheinlich auch mit dem der Geschwister trifft.

In diesen ganzen staubigen verbleichten Blättern und Papierfetzen, darin wird sich eines Tages kein Mensch auskennen

Auf Malinas Vorwurf wegen der Unordnung ihrer schriftlichen Hinterlassenschaft antwortet das weibliche Ich im Roman, es brauche sich darin niemand anderer auszukennen als er selber, und selbst er werde sich nicht auskennen und "nicht verstehen, was das eine und das andere bedeutet". Die viel größere Sorge aber bedeutet ihr "das Briefgeheimnis" , das sie "wahren" möchte, doch möchte sie "auch etwas hinterlassen."

Mit dem Unfalltod Ingeborg Bachmanns stellte sich den Geschwistern als Nachlasserben auch die Frage der Aufbewahrung, Ordnung und Aufbewahrung des Nachlasses, der mehr als 10.000 Blatt umfasste und sich ungefähr in dem Zustand befunden haben dürfte, den Malina andeutet. Diese ganzen Blätter, gar nicht so staubig und verbleicht, auch kaum Papierfetzen darunter, wie es Malina vorkommt, wurden nach Klagenfurt gebracht, in der vorgefundenen, unzureichend geordneten Reihenfolge belassen und durchnummeriert. Gemeinsam mit den privaten Aufzeichnungen und Briefen, die neben anderen etwa 450 Überlieferungsträgern mitsamt den Durchschlägen einer Sperrfrist von 50 Jahren unterzogen wurden, ist der Bachmann-Nachlass 1979, nach der Erstellung der vierbändigen Werkausgabe, als Geschenk der Republik Österreich übergeben worden, und seither wird er in der Handschriftenabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt und wahrscheinlich bald ins Österreichische Literaturarchiv transferiert (danke Isabella Rameder!).

Das Salzburger Projekt einer neuen Werkausgabe

Ende des vergangenen Jahrs übergab Dr. Heinz Bachmann, der Bruder der Schriftstellerin, eine Kopie des gesamten kopierten Nachlasses einschließlich der gesperrten Blätter dem neu geschaffenen Literaturarchiv an der Universität Salzburg (Leitung: Manfred Mittermayer), die eine Bachmann-Forschungsstelle aufbaut. Es sollte hier eine neue Bachmann-Werkausgabe und Briefedition entstehen. Gemeinsam mit Irene Fussl möchte ich die Voraussetzungen für eine solche Edition schaffen helfen, die auch die Zusammenarbeit mit der österreichischen und der internationalen Bachmann-Forschung anstrebt. Ein erster größerer Arbeitsschritt ist die Ordnung des Nachlasses, die in Kooperation mit dem Österreichischen Literaturarchiv in Wien durchgeführt werden soll - damit man sich, wie das Malina im Roman haben möchte, darin auch "auskennt". Dringend notwendig, aber mit einem großen zeitlichen Aufwand verbunden, weil viele Briefadressaten bereits verstorben sind, ist derzeit auch die Rückforderung tausender Bachmann-Briefe. Die Briefe sollen u. a. dazu beitragen, eine Chronologie der Werkentstehung zu erstellen, da bei den Texten die Datierungen meist fehlen.

Der Suhrkamp-Verlag ist an einer Werk- und Briefausgabe interessiert, er hat in den letzten Jahren bereits mehrere Bachmann-Editionen aus dem Nachlass herausgebracht. Aber geklärt werden müssen die verlagsrechtlichen Voraussetzungen dafür, weil ein großer Teil des Werks bei Piper erschienen ist. Ingeborg Bachmann hatte sich 1967 vom Piper-Verlag getrennt und war zum Suhrkamp-Verlag gegangen, weil Piper eine Übersetzung des Requiem von Anna Achmatowa herausbrachte, die Hans Baumann verfasst hatte. Es war für sie unverständlich, wie Klaus Piper einen exponierten Propagandisten und Dichter der NS-Herrschaft - "Es zittern die morschen Knochen" -, Achmatowa übersetzen ließ, obwohl sie doch 1965 dem Verlag Paul Celan als Übersetzer der Gedichte der mit ihr befreundeten Dichterin vorgeschlagen hatte. Für sie war damit "etwas nicht wieder Gutzumachendes" geschehen. Sie ging 1967 von Piper weg, musste aber wegen einer Verlagsoption dort noch den Erzählband Simultan erscheinen lassen.

Warum ist heute eine neue Werkausgabe notwendig? Es gibt die vierbändige nach Gattungen gegliederte Werkausgabe aus dem Jahr 1978, die, vor allem mit der erstmaligen Edi-tion von Romanfragmenten aus dem Todesarten -Projekt - besonders von Der Fall Franza - und den poetologisch-philosophischen Schriften eine gewaltige Wirkung auf die damals entstehende feministische Literaturwissenschaft ausübte. Mit der Edition von Bachmanns Todesarten-Projekt (1995) wurde dann sichtbar, wie weit diese thematische Werklinie der Prosaschriftstellerin in ihrem Werk zurückreichte und wie groß der Umfang dieser quasi kriminalistischen Recherche war. Mit den Gedichtfragmenten, die unter dem Titel Ich weiß keine bessere Welt (2000) erschienen sind, ist von den Nachlasserben ein Segment der bis dahin unbekannten, gesperrten Nachlassteile der literarischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Es zeigt jene bereits in den fragmentarischen Teilen und Textsplittern der Todesarten -Edition sichtbar gewordene Radikalität im Schreiben, das sich der Form verweigert und sich doch zugleich eine eigene, nicht vom literarischen Über-Ich Malinas zensurierte Form erschafft, in der sich affektive Unmittelbarkeit und literarische Assoziation, nichtsublimierter Ausdruck und thematische Arbeit vor allem mit Operntexten durchdringen. Politik und Physis nannte Bachmann dieses Zurück zu einem primären, von körperlichen Empfindlichkeiten, Anziehungen und Abstoßungen in Bewegung gesetzten Schreiben, das besonders in der avancierten italienischen Bachmann-Forschung eine große Resonanz gefunden hat. Wie überhaupt neue theoretische Impulse in den letzten Jahren von Büchern italienischer LiteraturwissenschafterInnen kommen, zu erwähnen sind hier Arturo Larcatis Ingeborg Bachmanns Poetik (2006), Camilla Miglios Studie zur Italien-Lyrik, La terra del morso (2012) und Marie Luise Wandruszkas unkonventionelles Buch Ingeborg Bachmanns "ganze Gerechtigkeit" (2011), das, im Passagen-Verlag erschienen, im deutschsprachigen Raum noch auf seine Entdeckung wartet.

Was in der ersten Bachmann-Ausgabe fünf Jahre nach dem Tod der Schriftstellerin noch nicht möglich war, ist heute zur Notwendigkeit einer neuen Ausgabe geworden: wenigstens relativ vollständig Bachmanns literarisches Werk zu präsentieren und auch den weitaus größeren Bereich des Fragmentarischen und der kleineren Bruchstücke nicht auszusparen, weil sie mehr sind als nur Unfertiges oder nur Vorstufen, die mit den Werken ihre Notwendigkeit verloren haben. Meist gibt es gar kein Werk, auf das sie zusteuern, und trotzdem sind diese Texte es wert, von aufmerksamen Leserinnen und Lesern wahrgenommen zu werden. Bachmann war selber skeptisch gegenüber linearen lebens- oder werkgeschichtlichen Entwicklungslinien, sie hat eher die Geologie als Epistem für sich in Anspruch genommen, weil das geologische Denken ein Bewusstsein erweckt für Schichtungen, Überlagerungen, Risse, Brüche, Verwerfungen. Es erscheint mir bezeichnend, dass in der bildenden Kunst, etwa in den von Bachmanns Textbildern ausgehenden Arbeiten von Ilse Gewolf, der Riss, die Verschiebung und Schichtung und Überlagerung als künstlerisches Formprinzip hervorgekehrt werden.

Eine moderne Edition müsste für eine solche textuelle "Geologie" Darstellungsformen entwickeln, sie könnte dabei exemplarisch verfahren, und sie brauchte sich nicht an Vollständigkeit zu orientieren, weil das einzige Ziel einer wissenschaftlichen Ausgabe nicht darin liegt, der literaturwissenschaftlichen Forschung eine verlässliche Textgrundlage zu verschaffen. Durch ein parallel laufendes digitales Editionsvorhaben des Zentrums für digitale Geisteswissenschaften an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wäre die Buchausgabe auch vom Druck der Vollständigkeit entlastet, und die digitale Edition würde außerdem zusätzliche wissenschaftliche Untersuchungsmöglichkeiten eröffnen. Eine Werkedition in Buchform könnte sich bei den grafischen Textdarstellungen und der Kommentierung von den räumlichen Präsentationsformen heutiger Literaturausstellungen und -installationen Anregungen holen, um das Denken in erhellenden Konstellationen und das Lesen als Entdeckungsarbeit zur fördern. Die textgenetische Rekonstruktion kann den Blick dafür sensibilisieren, dass Werke, und besonders jenes Ingeborg Bachmanns, auch von ihrer Entstehung erzählen. Malina stellt in einer modernen, polyfonen Verbindung verschiedener literarisch-medialer Formen (Interview, Dialog, Traum, Brief, Musikzitat, philosophische Meditation, Drama, Kriminalroman) das Drama einer schreibenden Frau anhand des Prozesses der Werkentstehung des Romans selbst dar. Die Textgenese selbst, wie sie aus den Varianten zu ersehen ist, zeigt bei ihr immer wieder die Spuren des biografischen Dramas der Selbstbehauptung gegen eine auf sie eindringende, in ihr selber gestaute fremde Gewalt.

"Alla saggezza selvaggia!" "Auf die wilde Weisheit!" Brief an Hans Werner Henze vom 22. Juni 1966

Vielleicht ist hierin auch das allgemeinere Interesse begründet, das die wenig bekannten Textgenesen für sich beanspruchen können, weil sie von privaten Katastrophen ausgehen und diese in das "Briefgeheimnis" der Werke verwandeln können, so dass sie uns vermittels der literarischen Form erreichen können. Denn "die besten Werke der Welt, die vom Verschiedensten künden", "erzählen", nach einem Wort von Boris Pasternak, "in Wahrheit von ihrer Geburt". In der Suche nach sprachlichen Formen und nach einem haltbaren Ausdruck geht es um einen Weg nach draußen, öffnet sich das Ich selber, und es öffnet sich für andere Menschen. Noch in den privatesten Aufzeichnungen der Zustände einer namenlosen Angst, eines mörderischen Hasses sucht die kranke Dichterin nach Wegen einer befreienden Artikulation, genauso wie sie ihre persönlichen Träume für einen Psychiater aufzeichnet, um zu verstehen, was mit ihr und in ihr vorgeht und wie sie hinauskommt aus diesem Überwältigtsein durch die Gewalt der physischen und psychischen Katastrophe.

In diesen "ganzen staubigen verbleichten Blättern und Papierfetzen" sich "auskennen" zu lernen würde für eine Edition die Chance bedeuten, darin die beeindruckende, hilfreiche Phänomenologie der Krankheit darzustellen. Deren getreue Aufzeichnung und die immer wieder bestechend scharfsichtigen Reflexionen der Schriftstellerin zeigen den Weg zum Werk als einen widersprüchlichen Weg ins Freie, der jeden angeht, auch wenn es uns um das alltägliche "Handwerk des Lebens" geht: "Ich gehe krank und wie im Fieber herum und schlage noch um mich und wehre mich und gebe mich doch geschlagen und suche doch einen Ausweg und weiss doch schon, dass ich keinen finden werde und weiss, dass ich doch einen finden werde".

Einmal schreibt sie ihrem Therapeuten auch, mit einer Wendung an alle Ärzte: "Misstrauen Sie uns, den Kranken. Wir sind gewitzt, sehr verlogen, sehr raffiniert" - es klingt hier die Poetik der Wienerinnen an, die das letzte ihrer Bücher, der Simultan-Band, ins Spiel bringt. Diese gelassenere, fast heitere, rettende Poetik in der schweren Zeit der Arbeit an den Todesarten hat Marie Luise Wandruszka in ihrem großartigen Bachmann-Buch (Wien: Passagen 2011) Ingeborg Bachmanns "ganze Wahrheit" genannt. Sie beruft sich dabei unter vielen anderen Belegen auf den Brief vom 26. Juni 1966, in welchem Bachmann an Hans Werner Henze schreibt, dass sie in der Zeit der Arbeit an dem "ersten, schlimmen Buch" der Todesarten jeden Tag eine Stunde "ins zweite" schreibe, "in dem viel Komisches vorkommt, Witziges, Impertinentes", momentan nenne sie es "nicht ein Buch, sondern eine Operette, tutto quanto molto viennese, un tributo dovuto, bald ein inchino, bald eine frozzelei - und so fort." (Hans Höller, Album, DER STANDARD, 12./13.10.2013)

Hans Höller, emeritierter Professor für Germanistik an der Uni Salzburg, hat die Rowohlt-Monografie über Ingeborg Bachmann geschrieben und Bachmanns Briefwechsel mit Hans Werner Henze und Paul Celan (mit)herausgegeben. Anfang Oktober ist sein Handke-Buch ("Eine ungewöhnliche Klassik nach 1945") im Suhrkamp-Verlag erschienen; im November erscheint eine Sammlung seiner Bernhard-Aufsätze unter dem Titel "Der unbekannte Bernhard" im Korrektur-Verlag. Foto: Ott

"Sandbilder", die die Künstlerin Inge Gewolf anlässlich des 40. Bachmann- Todestages geschaffen hat, sind derzeit in Wien zu sehen (Radetzystraße 5, 1030 Wien; Di.-Do., 14-17 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung (01/317 65 65).

  • "Kein Alarm, keine Sirenen. Es kommt niemand zu Hilfe". Undatiertes Foto von Ingeborg Bachmann.
    foto: heinz bachmann

    "Kein Alarm, keine Sirenen. Es kommt niemand zu Hilfe". Undatiertes Foto von Ingeborg Bachmann.

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