Facebook bringt alle Nutzer an die Öffentlichkeit

11. Oktober 2013, 09:15
313 Postings

Künftig werden alle Profile über Suche aufgespürt, auch jene, die das bisher deaktiviert hatten

Wer Facebook nutzt, muss sich dessen bewusst sein, dass es keine wirklich privaten Accounts gibt. Und doch gibt es bisher zumindest die Möglichkeit, zu verhindern, dass Profile über die Suchfunktion des sozialen Netzwerks aufgespürt werden können. Allerdings nicht mehr lange.

Abschied

In einem Blog-Eintrag verkündet Facebook das Ende der diesbezüglichen Einstellungsmöglichkeit. Für jene, die diese Funktion nie benutzt haben, ist sie bereits vergangenen Dezember entfernt worden. In den kommenden Wochen sollen nun aber alle Accounts in der Suche auffindbar werden, die dies bisher explizit abgelehnt haben.

Argumentation

Beim Betreiber des sozialen Netzwerks zeigt man sich davon überzeugt, dass diese Funktion nicht mehr zeitgemäß ist. Sie stamme noch aus einer Phase als Facebook ein reines Personenverzeichnis war. Heutzutage sei es aber möglich Profile auf vielfache andere Weisen aufzuspüren, nicht zuletzt über die Graph Search, oder auch einfach indem auf den Namen bei einem Kommentar geklickt wird. (red, derStandard.at, 11.10.13)

  • Facebook informiert die NutzerInnen in den kommenden Wochen über die Entfernung der betreffenden Privatsphäreneinstellung.
    grafik: facebook

    Facebook informiert die NutzerInnen in den kommenden Wochen über die Entfernung der betreffenden Privatsphäreneinstellung.

Share if you care.