Hauspreise in der EU sinken

10. Oktober 2013, 12:00
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Talfahrt bei den Hauspreisen: Kroatien, Spanien und die Niederlande verlieren deutlich an Boden

Die Hauspreise in der EU sind im zweiten Quartal des Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 gesunken. Wie Eurostat, das statistischen Amt der Europäischen Union, am Donnerstag mitteilte, lag der Preisrückgang in der Eurozone bei 2,2 Prozent bzw. EU-weit bei 1,3 Prozent. Das stärkste Minus verzeichnete dabei Kroatien (-19,7 Prozent), noch vor Spanien (-10,6 Prozent) und den Niederlanden (-7,5 Prozent).

Daneben mussten auch Italien (-5,9 Prozent), Slowenien (-4,6 Prozent), Ungarn (-4,5 Prozent), Portugal (-4,3 Prozent), Bulgarien (-2,2 Prozent), Frankreich (-1,1 Prozent), Rumänien (-1,0 Prozent) und Tschechien (-0,8 Prozent) zum Teil deutliche Preisrückgänge verzeichnen.

Die höchsten jährlichen Anstiege der Hauspreise im zweiten Quartal 2013 wurden währenddessen in Lettland (+8,8 Prozent), Estland (+8,1 Prozent) und Luxemburg (+5,1 Prozent) gemessen.

Dahinger folgen Schweden (+4,6 Prozent), Malta (+3,9 Prozent), Dänemark (+3,5 Prozent), Großbritannien (+2,9 Prozent), Litauen (+2,4 Prozent), Finnland (+1,4 Prozent), Irland und Slowakei (je +1,2 Prozent) sowie Belgien (+0,4 Prozent). Neben Österreich lagen auch aus Deutschland, Griechenland, Zypern und Polen keine Daten vor. (red, derStandard.at, 10.10.2013)

  • Die Hauspreise in der Eurozone verloren im zweiten Quartal dieses Jahres durchschnittlich 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am stärksten fiel der Preisabsturz in Kroatien aus: Hier sanken die Preise um 19,7 Prozent.

    Die Hauspreise in der Eurozone verloren im zweiten Quartal dieses Jahres durchschnittlich 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am stärksten fiel der Preisabsturz in Kroatien aus: Hier sanken die Preise um 19,7 Prozent.

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