Urteil gegen CD Micro wegen gefälschter Software

13. August 2003, 07:04
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Symantec will Schadensersatz von 3,3 Mio. Dollar

Der Spezialist für Internet-Security, Symantec, hat ein Urteil gegen CD Micro, Inc. wegen der Verletzung seiner Warenzeichen und Urheberrechte erwirkt. Der Beschluss des United States District Court, Oregon, ersetzt ein Schwurgerichtsverfahren und befindet CD Micro der genannten Verletzungen in Verbindung mit dem Verkauf gefälschter Symantec Software für schuldig. Darüber hinaus wurde CD Micro Firmenleiter Vincent Webb wegen Urheberrechtsverletzung schuldig gesprochen.

Symantec strebt einen Schadensersatz in Mindesthöhe von 3,3 Mio. Dollar an

Der Beschluss ist die Grundlage für eine am 8. August anberaumte Anhörung, in der die Schadenshöhe festgelegt werden soll. Symantec strebt einen Schadensersatz in Mindesthöhe von 3,3 Mio. Dollar an; dies ist der Betrag, den CD Micro aus dem Verkauf gefälschter Kopien von Norton SystemWorks Professional Edition erlöst hat.

Spam

Symantec hatte am 2. April 2002 rechtliche Schritte gegen CD Micro eingeleitet, nachdem Spam E-Mails von CD Micro in Umlauf gekommen waren. Darin wurden Symantec Produkte zu extrem reduzierten Preisen auf der Webseite Free-IRewards.com angeboten. Nachforschungen ergaben, dass die angebotene Software gefälscht war. Da CD Micro nicht auf die Anfragen von Symantec in dieser Sache reagierte, leitete Symantec rechtliche Schritte ein, um dem Vertrieb der gefälschten Software ein Ende zu bereiten. (pte)

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