"Tik-Tak-Tarif für Alle!"

8. August 2003, 17:12
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Arbeiterkammer fordert die TA auf, nach Streichung des Minimumtarifs, ihre Kunden automatisch nicht auf Standard- sondern auf TikTak umzustellen

Die Arbeiterkammer Wien nimmt nun zur Ankündigung der Telekom Austria den Minimumtarif zu streichen Stellung. "Die AK ist gegen die von der Telekom Austria geplante automatische Umstellung der Minimumtarif-Kunden auf den Standardtarif: Die teurere Grundgebühr kann nicht durch günstigere Gesprächsgebühren wettgemacht werden", kritisiert die AK in einer Pressemitteilung. Billiger als der Standardtarif ist der Tik-Tak-Tarif: Daher sollen Minimum-Kunden kostenlos auf Tik-Tak der Telekom Austria umgestellt werden, so die Forderung der AK.

Drei Euro mehr im Monat

Würden die Minimumtarif-Kunden automatisch in den Standardtarif umgereiht, so müssten sie eine um mehr als drei Euro höhere Grundgebühr zahlen, sagen die AK-Konsumentenschützer. Das kann auch kaum durch die günstigeren Gesprächsgebühren reingeholt werden. Bei Tik-Tak Privat ist die Grundgebühr um 1,6 Euro höher als im Minimumtarif, aber die Gesprächkosten sind niedriger als im Standardtarif. Außerdem ist eine Stunde gratis telefonieren in der Freizeit inbegriffen.

Umfassende Information

Für die AK ist deshalb eine automatische Einstufung in den Standardtarif unverständlich. Die AK fordert in ihrer Mitteilung, "dass der Umstieg von Minimumkunden auf jeden gewünschten Tarif kostenlos zu erfolgen hat. Die Telekom Austria muss außerdem alle Minimum-Kunden umfassend über die einzelnen Tarifmöglichkeiten informieren".(red)

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