Finz: Einheitliches Pensionsrecht muss auch Länderbeamte umfassen

5. August 2003, 09:15
5 Postings

Von der Harmonisierung sollten alle Neueintretenden und alle bis 35 Jahre betroffen sein

Wien - Für Finanzsstaatssekretär Alfred Finz (V) muss ein einheitliches Pensionsrecht auch die Länderbeamten umfassen. In einem Interview mit der Tageszeitung "Die Presse" (Montagsausgabe) antwortete Finz auf die Frage, wer von den Beamten von der Harmonisierung betroffen sein sollte: "Alle Neueintretenden, und es gibt die Absicht, dass alle bis 35 Jahre betroffen sind".

Bezüglich der Forderung der Beamtengewerkschaft nach höheren Einstiegsgehältern erklärte der Finanzstaatssekretär: "Die Harmonisierung ist wichtig. Es war aber von Haus aus klar, dass sowohl das öffentliche Dienstrecht als auch die Gehaltskurve nicht mehr zeitgemäß sind."

Bei den Beamten sei alles aufgebaut auf eine Lebensverdienstsumme, wobei die Pension eine wesentliche Rolle spiele. "Wenn ich jetzt bei einer Harmonisierung einen Teil wegbreche, stellt sich die Frage, was beim Rest bleibt. Somit kann ich die Forderung verstehen", so Finz.

"Erst kommt die Harmonisierung. Wenn dabei ein bestimmtes Ergebnis vorliegt, muss ich Auswirkungen auf Besoldungskurve und Lebensverdienst hin untersuchen", fügte der Staatsekretär hinzu. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Finanzstaatssekretär Alfred Finz

Share if you care.