Einmal jährlich checken

10. August 2003, 22:10
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Defibrillatoren sind nicht ganz billig. Das von Philips entwickelte Gerät etwa kostet samt Info-CD-ROM 2399 Euro. Ansonsten verursacht er praktisch keine Kosten. Der Laien-Defibrillator wird durch eine strapazfähige Lithiumbatterie betrieben, erst nach fünf Jahren ist eine Generalüberholung fällig. Eine Kontrolle sollte aber jedes Jahr erfolgen.

Der Defibrillator gilt als "Medizinprodukt" und unterliegt damit den strengen Richtlinien des Medizinproduktgesetzes. Das bedeutet, dass Anwender von Defibrillatoren in Bezug auf gerätespezifische Eigenheiten einzuweisen sind. Meist geschieht das bei einem Erste-Hilfe-Kurs.

Wenn der "Defi" direkt vom Anbieter bezogen wird, muss der für die Schulung sorgen. Über die Elektroden ("paddles") gibt der Defibrillator den Schock an den Patienten ab. Die Energie: 150 bis 180 Joule. Bekannt ist der Laien-Defibrillator auch unter FRED: First Responder Defibrillator oder Ersthelfer-Defibrillator. (stui/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4. 8. 2003)

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