Verhalten & verwalten

10. August 2003, 22:10
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Risikohomöostase:

Die Homöostase (Aufrechterhaltung) bezeichnet die Fähigkeit eines biologischen Systems, sich trotz widriger Einflüsse von außen im Gleichgewicht zu halten. Ausgedehnt auf den Risikobereich, meinen Forscher damit die Tendenz der Menschen, immer bessere technische Lösungen zu finden, um ihre Umwelt durch Risikominimierung im Gleichgewicht zu halten. Gleichzeitig bewirken die Schutzmaßnahmen, dass Risiken gering geschätzt und etwa die Standhaftigkeit von Staudämmen häufig auf die Probe gestellt wird. Forscher setzen auf Bewusstseinsbildung.

Geografisches Informationssystem (GIS):

Unter einem GIS versteht man die Verarbeitung und Verwaltung raumbezogener Daten mithilfe elektronischer Datenverarbeitungssysteme. Der Begriff wurde 1963 bei der Einrichtung eines raumbezogenen Informationssystems in Kanada eingeführt. Mit einem GIS können Daten von Flüssen, Bergen und Tälern erfasst, reorganisiert und modelliert werden. (ez/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 4. 8. 2003)

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