Gegen Verwirrung bei EU-Überweisungen

8. August 2003, 11:14
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Die wichtigsten Fragen gegen Irrtümer

Wien - Dieselben Spesensätze wie für Inlandsüberweisungen gelten, wenn: die Überweisung in Euro getätigt wird, die Überweisung von oder auf Eurokonten erfolgt, der Überweisungsbetrag 12.500 Euro nicht übersteigt, die Transaktion innerhalb der EU erfolgt, der Zahlungsauftrag die korrekte Angabe der Codes IBAN des Empfängers und BIC der Empfängerbank beinhaltet und eine Spesenteilung der beteiligten Banken erfolgt. Will eine Seite die gesamten Spesen übernehmen, so muss das separat geklärt werden.

Wegen der vielfachen Missverständnisse hat die Erste Bank eine Checkliste zusammengestellt:


Wo erfährt der Überweisende IBAN und BIC?


Die beiden Codes sind beim Empfänger in Erfahrung zu bringen. Meistens sind sie auf der Rechnung angeführt. Kunden heimischer Banken können diese Codes auf einem ihrer Kontoauszüge einsehen bzw. werden diese auch im Netbanking angezeigt.


Was passiert, wenn diese Codes nicht eingegeben sind?


Wenn die angeführten Kriterien nicht vollständig erfüllt sind, dann gelten die (höheren) Konditionen des Auslandszahlungsverkehrs.


Was passiert bei falschen Codes?


Die Kundeneingaben werden im E-Banking, soweit möglich, auf Richtigkeit geprüft, der Kunde wird mittels Fehlermeldung an der weiteren Durchführung der Überweisung gehindert. Selbiges passiert auch am Schalter. Bei Überweisungsformularen wird versucht, den Kunden zu erreichen, die Angaben richtig zu stellen oder andernfalls ein O.K. eingeholt, die Überweisung als normale Auslandsüberweisung zu tätigen.
Schecktransaktionen, Buchungen über Fremdwährungskonten, Lastschrifteinzüge und Zahlungen mit Sonderweisungen fallen nicht unter die Verordnung. (kbau, Der Standard, Printausgabe, 04.08.2003)

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