Leiter von Militärkrankenhauses in Mosdok festgenommen

4. August 2003, 10:43
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Sicherheitsmängel im Zentrum der Ermittlungen

Mosdok - Nach dem Selbstmordanschlag auf ein russisches Militärkrankenhaus in Mosdok ist der Leiter der Anstalt festgenommen worden. Oberstleutnant Artur Arakelian werde der unzureichende Schutz der Einrichtung vorgeworfen, wurde der für den Nordkaukasus zuständige Militärstaatsanwalt am Samstag von der Nachrichtenagentur Interfax zitiert. Arakelian habe seine beruflichen Verpflichtungen und Pflichten als Soldat nicht erfüllt.

Wenige Stunden zuvor hatte Verteidigungsminister Igor Iwanow in Mosdok gesagt, im Visier der Ermittler stünden nicht nur die Urheber der Tat, sondern auch die offenkundigen Sicherheitsmängel in der russischen Garnisonsstadt in Nord-Ossetien.

Der Leiter der Garnison in Mosdok wurde bereits vom Dienst suspendiert. Obwohl entsprechende Befehle ergangen seien, hätten die Verantwortlichen keine Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Selbstmordanschlägen mit Autos ergriffen, kritisierte Iwanow. (APA)

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