US-Geheimkommando intensiviert Suche nach Saddam Hussein

5. August 2003, 09:25
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Vier "bedeutende Festnahmen"

Tikrit - Mit einer Reihe von Geheimoperationen haben US-Spezialeinheiten im Irak in den vergangenen Wochen den Kreis um den entmachteten und verschwundenen Präsidenten Saddam Hussein enger gezogen, wie eine US-Militärsprecherin am Montag in Tikrit erklärte. Bei Razzien in der vergangenen Woche hätten Angehörige der Special Operations Task Force 20 vier "bedeutende Festnahmen" vorgenommen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sie auch den gestürzten Staatschef aufspüren könnten, sagte Sprecherin Josselyn Aberle.

Zu den Festgenommenen zählten nach Militärangaben "zwei sehr enge Vertraute" Saddam Husseins. In ein oder zwei Fällen seien die Spezialtruppen offenbar dicht auf den Spuren des Ex-Präsidenten gewesen, sagte Aberle. In der Nacht auf Montag durchsuchten rund 300 Soldaten Anwesen am Rande der Stadt Tikrit. Sie hätten mit der Razzia auf einen Hinweis reagiert, dass sich dort zahlreiche Funktionäre des gestürzten Regimes versammelten, sagte US-Oberstleutnant Steve Russell. Die Truppen seien aber auf keine Zusammenkunft gestoßen. Eine Festnahme wurde gemeldet.(APA/AP)

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