PlayStation 4 stellenweise bereits bis 2014 vergriffen

8. Oktober 2013, 10:29
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Amazon Deutschland und Gamestop.de bestätigen Lieferengpässe - Analyst schätzt 1,5 Millionen Vorbestellungen

Wer sich zu Weihnachten eine PlayStation 4 (PS4) kaufen möchte, sollte sich jetzt schon auf die Suche nach einem zuverlässigen Lieferanten machen. Und selbst wer eine PS4 vorbestellt, muss darauf hoffen, dass die Konsole noch vor Ende des Jahres ausgeliefert wird. Denn der Online-Händler Amazon.de und Fachhändler GameStop haben bekanntgegeben, dass Bestellungen nach dem 30. September erst im Jänner 2014 bedient werden können. Gleiches berichten auch die französischen Handelsketten Micromania und FNAC.

Kontingente vergriffen

Eine Auslieferung bis spätestens 24. Dezember könne nur für Vorbestellungen garantiert werden, die vor dem 30. September eingegangen sind. Damit dürften die Vorbestellerkontingente für Sonys neue Spielkonsole langsam aber sicher erschöpft sein. Wie das Magazin Consol meldet, scheint die PS4 auch in anderen Märkten bereits vergriffen zu sein. In Japan konnte die Konsole am 5. Oktober reserviert werden, wobei die Bestände innerhalb kürzester Zeit vergriffen gewesen sein sollen. Am längsten hielten angeblich die Kontingente von Amazon: In 40 Minuten waren alle Reservierungen vergeben. In Japan erscheint die PS4 erst im Februar.

Die hohe Nachfrage spiegelt sich auch in den Verkaufscharts wieder, meldet Gameindustry. In den Multiformat- und Hardwarecharts vom 27. September bis 4. Oktober 2013 von Amazon.de führt die PS4 auf Platz eins und zwei das Feld an. In den Top 20 werden insgesamt 7 PS4-Produkte gelistet. Drei davon sind Konsolen-Bundles. Zum Vergleich: Nintendos Wii U rangiert auf Position 34, Microsofts Xbox One folgt auf Platz 37.

Lieferengpässe absehbar

Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter schätzt die weltweiten Vorbestellungen der PS4 derzeit auf 1,5 Millionen Stück und warnt vor möglichen Lieferengpässen. Die Fertigungskapazität schätzt Pachter auf eine Million Geräte pro Monat beginnend mit September. "Das einzige Problem, das sie haben werden, sind Lieferengpässe", so der Analyst gegenüber Gametrailers.

Bereits im Vorfeld erklärte Sony, dass man einen Teil der Konsolenbestände für den Marktstart am 15. November in den USA und am 22. November in Europa zurückhalten wird, um Konsumenten die Möglichkeit zu lassen, die PS4 im Geschäft zu kaufen. Sollten Pachters Prognosen stimmen, wird für beide Märkte nicht viel mehr als 1,5 Millionen nicht vorbestellte Geräte verfügbar sein. Bis März 2014 will Sony eigenen Angaben nach 5 Millionen PS4s verkaufen - möglicherweise eine konservative Schätzung. (zw, derStandard.at, 8.10.2013)

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    foto: reuters

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