Korneuburg: 15 Meter tiefe Sperrwand gegen verseuchtes Grundwasser

7. Oktober 2013, 11:31
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Freiwillige Maßnahme soll 40.000 Quadratmeter großes Werksgelände abschotten

Korneuburg - Die für die Verunreinigung des Korneuburger Grundwassers verantwortliche Kwizda Agro startet im November mit den Vorbereitungsarbeiten zum Bau einer 15 Meter tiefen Sperrwand. Damit soll künftig das gesamte Werksgelände in Leobendorf vom Grundwasserstrom abgeschottet werden. Es handle sich um eine freiwillige Maßnahme, teilte das Unternehmen am Montag in einer Aussendung mit. Die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant.

Nach dem positiven Baubewilligungsbescheid starten in den kommenden Wochen die ersten Arbeiten: Entlang der Sperrwandtrasse werden alle 50 Meter Erkundungsbohrungen durchgeführt. Damit soll geklärt werden, bis in welche Tiefe die unterirdische Wand reichen muss. Auch die Bodenzusammensetzung wird mit den Bohrungen erkundet.

Mit dem Bau wird dann ab März 2014 begonnen. Die Länge der Trasse wird rund 815 Meter betragen und eine Fläche von 40.000 Quadratmetern umschließen. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. (APA, 7.10.2013)

  • Das Firmengelände der Kwizda soll abgeriegelt werden.
    foto: regine hendrich/standard

    Das Firmengelände der Kwizda soll abgeriegelt werden.

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