Ohne die Gesetze von Oben und Unten

Ansichtssache4. Oktober 2013, 22:13
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In Antwerpen laufen derzeit und noch bis Sonntag die Weltmeisterschaften der Geräteturner. Dort treten Männer und Frauen an, die Ausrufe wie "Boah" und "Unmöglich!" am laufenden Band produzieren, während sie tun, was ihnen scheinbar keine Mühe bereitet. Nämlich zu ignorieren, dass ein Mensch ein klares Konzept von oben und unten hat und mit den Füßen auf den Boden gehört.

Am Donnerstag starteten die männlichen Allrounder die Medaillenjagd. Der Japaner Kohei Uchimura holte sich vor 3000 Beobachtern im Sechskampf den vierten WM-Titel in vier Jahren, Landsmann Ryohei Kato folgte vor dem Deutschen Fabian Hambüchen.

Am Freitag folgten die weiblichen Alleskönnerinnen: Simone Biles und Kyla Ross setzten mit Gold und Silber die seit Jahren andauernde Dominanz der USA fort. Die Russin Alija Mustafina vollendete das Podest. Die Spezialisten auf den einzelnen Geräten kämpfen am Wochenende um Edelmetall. (red, derStandard.at, 4.10.2013)

Ergebnisse Turn-WM in Antwerpen

Mehrkampf Männer: 1. Kohei Uchimura (JPN) 91,990 Punkte - 2. Ryohei Kato (JPN) 90,032 - 3. Fabian Hambüchen (GER) 89,332. Weiter: In der Quali out: 58. Matthias Schwab (AUT)

Mehrkampf, Frauen: 1. Simone Biles (USA) 60,216 Punkte (Sprung 15,850/Stufenbarren 14,700/Balken 14,433/Boden 15,233) - 2. Kyla Ross (USA) 59,332 (15,366/15,100/14,533/14,333) - 3. Alija Mustafina (RUS) 58,856 (14,891/15,233/14,166/14,566) - 4. Larisa Iordache (ROM) 15,033 - 5. Yao Jinnan (CHN) 57,632 - 6. Vanessa Ferrari (ITA) 56,732

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