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Wirtschaft gegen Energienot

14. Oktober 2013, 00:00

Vom Passivhausbau bis zur Warmwassererzeugung durch Sonnenwärme – österreichische Unternehmen teilen ihr Know-how im Energiebereich mit Entwicklungs- und Schwellenländern.

Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit fördert Geschäftsideen mit entwicklungspolitischem Mehrwert im Rahmen von Wirtschaftspartnerschaften mit bis zu 200.000 Euro.

Gute Dämmung spart Energie

Weniger heizen im Winter, weniger kühlen im Sommer: Seit Jahren engagiert sich die Kärntner Sto GmbH für energieeffizientes Bauen, modernen Wärmeschutz und Passivhausbau in Mazedonien.

"Im Rahmen einer Wirtschaftspartnerschaft haben wir für die Baubranche in Mazedonien EU-konforme Projekt- und Verarbeitungsrichtlinien für Wärmeverbundsysteme erarbeitet", erklärt Harald Heuwieser, Export-Manager bei der Sto GmbH. Zusätzlich können jetzt Häuselbauer durch ein eigens entwickeltes Computerprogramm Energiespar-potenziale durch Fassadendämmung berechnen. "Um der Politik gute Argumente für eine nachhaltige Energiestrategie zu liefern, haben wir eine Kosten-Nutzen-Analyse für die Dämmung von Gebäuden mit hohem Energieverbrauch in der Hauptstadt Skopje erarbeitet", berichtet Heuwieser.

Das Öl des 21. Jahrhunderts

Für ein Land wie Ägypten kann Solarthermie die wirtschaftliche Zukunft bedeuten. Die Sonne strahlt zweieinhalb Mal so häufig wie in Österreich. Durchgesetzt
hat sich solarthermisch gewärmtes Wasser für verschiedenste Anwendungen allerdings noch nicht.
Denn ohne fachgerechte Wartung funktionieren empfindliche Kollektoren in kürzester Zeit nicht mehr. Der hohe Salzgehalt der Luft und der feine Wüstensand sind daran Schuld.

Im Rahmen einer Wirtschaftspartnerschaft der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit werden jetzt europäische Solarthermie-Systeme an ägyptische Umweltbedingungen angepasst. Die österreichischen Spezialisten SEKEM Energy, PINK und GREENoneTEC stellen gemeinsam mit lokalen Projektpartnern Know-how für Ausbildungen vor Ort zur Verfügung. Ägyptische Fachkräfte werden geschult, um Sonnenkollektoren professionell zu installieren und zu warten. Aus der Pilotanlage in Belbeis bei Kairo fließt bereits warmes Wasser.

Das Warmwasser wird in der Nahrungsmittelindustrie in obst- und gemüseverarbeitenden Betrieben oder in Molkereien verwendet. Die Produktion und der Vertrieb von Bauteilen für qualitativ hochwertige Solarthermie-Anlagen werden in Ägypten gerade aufgebaut.

  • Österreich unterstützt Mazedoniens Baubranche beim Energiesparen und berät in Sachen Wärmedämmung und Passivhausbau.
    foto: ©sto gmbh

    Österreich unterstützt Mazedoniens Baubranche beim Energiesparen und berät in Sachen Wärmedämmung und Passivhausbau.

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