NSA analysiert Bank- und Reisedaten

30. September 2013, 13:20
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Um "Kontaktkette" von verdächtigen Personen und Organisationen herzustellen

Der US-Geheimdienst NSA hat in der Vergangenheit immer wieder Informationen aus der Internet- und Telefonüberwachung mit weiteren Daten, etwa Bank- und Fluggastdaten, Versicherungsinformationen oder Aufenthaltsorten von Personen verknüpft. Das geschehe sowohl für Ausländer wie auch für amerikanische Staatsbürger, berichtete die "New York Times" am Wochenende. Die Zeitung berief sich auf Dokumente des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden und Interviews mit namentlich nicht genannten Regierungsmitarbeitern.

"Kontaktkette"

Auch Informationen aus US-Wahlregistern oder Steuerdaten fließen demnach in die Analysen des Geheimdienstes ein. Die NSA versuche so, eine "Kontaktkette" von Personen oder Organisationen im Ausland herzustellen, die für den Geheimdienst von Interesse sind. Alle Arbeit der NSA sei auf die Tätigkeit als Auslands-Geheimdienst ausgerichtet, sagte eine NSA-Sprecherin der Zeitung. Der Geheimdienst analysiert dem Zeitungsbericht zufolge massenhaft Metadaten, also Informationen zu Ort, Zeitpunkt und Teilnehmern eines Telefonats oder einer E-Mail. Gemeinsam mit den zusätzlichen Informationen erstelle die NSA daraus detaillierte Personenprofile. (APA, 30.9. 2013)

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