Wählerströme: FPÖ gewinnt vom BZÖ, Neos von ÖVP und Grünen

Infografik

Größte Wählerwanderung von SPÖ zu Nichtwählern und von BZÖ zu FPÖ

Die SORA-Wählerstromanalyse für den ORF zeigt, dass die größte Wählerwanderung bei der Nationalratswahl von der SPÖ zu den Nichtwählern stattgefunden hat. Ebenfalls sehr groß war der Wählerstrom vom BZÖ zur FPÖ. Die Neos, der Überraschungssieger der Wahl, haben vorwiegend ÖVP- und Grünen-Wähler anziehen können. Das BZÖ haben lediglich zwölf Prozent der Wähler von 2008 wiedergewählt. Die Methodik wird hier im Detail erklärt. (red, derStandard.at, 29.9.2013)

Wenn Sie in der Vollversion mit dem Mauszeiger über die einzelnen Ströme fahren, wird die genaue Zahl angezeigt. Am Tablet oder am Smartphone reicht ein einfaches Antippen.

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Wien

In Wien hat die FPÖ um über 8 000 Stimmen weniger bekommen, als bei der letzten Nationalratswahl , die KPÖ hat in Wien über 4 000 Stimmen dazu gewonnen im Vergleich zu 2008 , damit ist die KPÖ von jenen Parteien die 2008 auch angetreten sind, die einzige die in Wien 2013 Stimmen zulegen konnte. Die meisten Nichtwähler sind Leute die zuletzt "S"PÖ gewählt haben, aber auch FPÖ, jedenfalls Leute mit eher wenig Geld.

die Wählerstromanalyse von Neuwirth ist besser und plausibler

Für Politiker wäre Boxen die beste Sportart

Man sehe sich die FPÖ an: sie hat seit der letzten Wahl die größte Niederlage zu verbuchen, sind doch blau+orange (d.i. das damalige Jörgl-Desaster) um sage und schreibe 6% dezimiert worden. Im Boxring wäre das einem K.O. in der zweiten Runde (nach der Trennung von blau+orange) gleichzusetzen.
Und die Reaktion: ein überbreites Freudengrinsen des HC mit medial erklärtem Siegesgefühl, Bravo! Vermutlich freut sich der Bucher heimlich im Keller, falls der auch so tickt...

Am besten finde ich ja die, die lieber gar nichts wählen, bevor sie etwas anderes als die FPÖ wählen. Wäre ich ATV-Soap Produzent, würde ich mir die alle in Evidenz halten.

EU Wahl 2009

Finde die Wählerstromanalyse von darmals viel übersichtlicher...

http://derstandard.at/124411695... romanalyse

mir gefällt die Neue besser

Genauer gesagt, ich finde sie anschaulicher. Aber da hat wohl jeder einen anderen Zugang. Und das sit auch gut so.

Ups...

mein Posting ist eigentlich Antwort auf 3 Postings weiter unten, von "Der Markt will es!"

Unter http://www.sora.at/themen/wa... nrw13.html gibt es die Analyse auch zur aktuellen Wahl in der bekannten Form.

Leider ...

... da wie dort noch nicht nach Auszählung der Wahlkarten auf Letztstand...

größter Strom

Der größte Strom ist von den pensioniertenSPÖ UND ÖVP - Wählern zu den Toten. Es kommt blau nach auch von den Neuösterreichern.

oba nur bei den männern merkwürdigerweise

Coole Darstellung! Aber noch zwei Wünsch für die nächste Grafik: Ein Button, mit dem man stufenweise kleinere Wählerströme ausblenden kann (gab es früher schon einmal), sowie eine Ansicht, in der nur Netto-Bewegungen gezeigt werden.

Da müssen ja ein paar Schizophrene in Österreich rumlaufen

Oder wie kommt man sonst bitte von Grün auf Blau oder umgekehrt?

besondere form des protests

Naja... wirklich so unvorstellbar?

Sind dann wohl die, die sich zwar mit beiden Parteien nicht voll inhaltlich identifizieren - aber halt gegen die Regierung sein wollen.

Oder junge Menschen, deren Freundeskreis sich geändert hat.

Das ist auch ohne geistige Krankheiten erklärbar.

hm

Die Zielgruppe ist wahrscheinlich zwischen 16-19 Jahre alt ....

Wenn einem der Arzt den Alkohol schon 'verbietet',
man stattdessen Gras raucht,
und die EVA zusagt den "Konsum aus dem Strafrecht" (sic) zu holen..

umgekehrt wenn sich die lesbische Ex-Freundin in einen Migranten verliebt..

oft ist es was simples :)

Einfaltspinsel

Es handelt sich wohl eher um vermeintilch oberschlaue die denken, was am Pokertisch mit vier Spielern funktioniert,müsste ja auch auch mit 6 Millionen gehen. Und wählen dann sog. "taktisch" - ganz ausgeklügelt!

Das Wahlergebnis in drei Sätzen

Die SPÖ hat unglaublich stark in Richtung Nichtwählerschaft verloren.
Die Grünen können diesen Nichtwählern keine Alternative bieten, und haben so einige zigtausend Stimmen liegen gelassen.
Die FPÖ hat vor allem das BZÖ ausgesaugt, und diesmal nicht protestierende Rot und Schwarz-Wähler überzeugt, sondern einfach den Kampf gegen das BZÖ endgültig gewonnen.

Was für mich in der Darstellung noch fehlt, ist ein Punkt "nicht wahlberechtigt". So waren beispielsweise alle 16 bis 21 jährige 2008 nicht in der Menge der Nichtwähler enthalten, da sie noch nicht wahlberechtigt waren, ebenso einbebürgerte Österreicher.
Zudem würde mich interessieren, wieviele Wähler verstorben sind, beispielsweise ist ja die SPÖ Nummer eins bei Pensionisten, ein Strom müsste gewissermaßen ins Grab führen.

18-Jährige sind schon seit Jahrzehnten wahlberechtigt, nicht erst seit kurzer Zeit.

;-)

Ich habe Ihr Posting in ersten Moment falsch verstanden.

Diejenigen, die heuer wählen durften, aber 2008 dafür noch zu jung waren, sind selbstverständlich derzeit zwischen 16 und 21. Sie haben recht, dass da eine Differenzierung wünschenswert wäre, da es sich dabei ja nicht um 2008er-"Nichtwähler" in dem üblichen Sinne handelt.

Betrachten Sie bitte mein voriges Posting als gegenstandslos.
;-)

wer glaubt denn den schwachsinn ?

mit und ohne jungwähler !

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