Das beste Stück: Nachgefragt bei ... Tulga Beyerle

Ansichtssache29. September 2013, 16:29
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Michael Hausenblas fragt Design-Week-Mitorganisatorin Tulga Beyerle, warum sie gerade auf diese Vase abfährt

"Diese Vase in Form eines Korbes habe ich vor einigen Jahren am Wiener Flohmarkt gekauft. Ich glaub, ich habe nicht mehr als zehn Euro dafür gezahlt. Die Absurdität, eine Vase derart zu gestalten, hat mich einfach fasziniert. Dann kommt auch noch dieses pseudojapanische Dekor dazu. Auch an das Blumenmädchen Eliza Doolittle muss ich bei ihrem Anblick denken. Ich kauf mir immer wieder Dinge aus Porzellan, die aufgrund ihrer Form außergewöhnlich sind.

Allzu oft kommt die Vase nicht zum Einsatz, denn sie ist schwer zu bestücken. Sie braucht wirklich viele Blumen, um deren ganze Pracht zum Ausdruck zu bringen. Dann aber schafft sie es ganz wunderbar. Darum zählt sie auch zu meinen Lieblingsvasen. Ich würde schon sagen, dass ich zu vielen Dingen eine enge Beziehung habe. Sollte es bei mir einmal brennen, wüsste ich nicht, was ich mir als Erstes schnappen würde." (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 27.9.2013)

foto: nathan murrell

Tulga Beyerle ist Mitorganisatorin der Vienna Design-Week

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