Studie: iOS 7 schlägt alle in Sachen Benutzerfreundlichkeit

An zweiter Stelle folgt iOS 6 vor Android und Blackberry - Windows Phone abgeschlagen

Auch wenn iOS 7 längst nicht von allen NutzerInnen erfreut aufgenommen wurde, zumindest in einer aktuellen Usability-Studie sahnt es Bestnoten ab. So setzt das französische Beratungsunternehmen Pfeiffer Consulting Apples mobiles Betriebssystem ganz an die Spitze seines Rankings. Mit einem Wert von 73,25 liegt es knapp vor dem direkten Vorgänger iOS 6 mit 70 Punkten.

Ranking

Die Konkurrenz kann man dabei deutlich auf Abstand halten. An zweiter Stelle landet Android in der Samsung-Variante, also mit Touchwiz-Oberfläche, die teils deutlich vom Standard-Interface abweicht. Dieses erreicht 57,25 Punkte. Knapp dahinter dann Blackberry 10 (56,37). Für so manche wohl überraschend deutlich abgeschlagen hingegen Windows Phone 8 mit einem Wert von 47,23. Andere Betriebssysteme - etwa auch Android ohne die Samsung-Modifikationen - wurden nicht untersucht.

Kriterien

Der von dem Unternehmen ermittelte Wert setzt sich aus vier Faktoren zusammen: "Kognitive Last", "Anpassbarkeit", "Effizienz und Integration" sowie "Defizite bei der Nutzung". Mit Ausnahme von "Anpassbarkeit", wo Android die Topposition einnimmt, gewinnt iOS in allen Kategorien. Dafür wird Android gerade bei "kognitiver Last" stark kritisiert, da dessen Samsung-Variante schlicht zu viele Apps und Widgets mitliefere.

iOS-intern

Im direkten Vergleich zu iOS 6 sieht die Studie aber auch nicht alles besser: So weise die neue Version eine höhere kognitive Belastung auf. Gerade das frisch hinzugekommene Kontrollzentrum biete für die NutzerInnen oft Unerwartetes.

Windows Phone

An Windows Phone lobt man zwar das prinzipielle Design, und den Mut Microsofts etwas Neues auszuprobieren. Im Alltag wirke die Oberfläche aber schnell beschränkend, zudem sei Windows Phone schlicht nicht für viele Apps ausgelegt.

Hinweise

Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass Apple zu den Kunden von Pfeiffer zählt, wie auf der Homepage des Unternehmens ersichtlich ist. Hinzu kommt, dass keine "pure" Version von Android für den Vergleich hinzugezogen wurde. (red, derStandard.at, 26.9.2013)

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