Microsoft Österreich warnt vor "Sicherheitsrisiko" XP

19. September 2013, 15:47
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Konzern bemüht sich sein Windows-Geschäft anzukurbeln

Derzeit bemüht sich Microsoft, sein Windows-Geschäft anzukurbeln. Dafür warnt man mittels Marketingkampagne eindringlich vor Windows XP. In einer Aussendung am Donnerstag bezeichnet Microsoft Österreich das mittlerweile mehr als zehn Jahre alte Betriebssystem als "enormes Sicherheitsrisiko". Als Grund dafür wird seine "stark veraltete Sicherheitsarchitektur" genannt. Zusätzlich stellt Microsoft ab dem 8. April 2014 keine weiteren Sicherheits-Updates für das System bereit.

Auch betont Microsoft, dass bei der Nutzung von XP höhere Kosten als mit aktuellen Systemen anfallen und aktuelle Software, wie Office 365, nicht mehr genutzt werden kann. Probleme die durch den Umstieg auf Windows 8 beseitigen lassen sollen, so Microsoft.

Umstieg auf aktuelles Betriebssysteme

Auch die IT-Sicherheitsexperten der Österreichischen „Internet-Feuerwehr" CERT.at (Computer Emergency Response Team) raten nachdrücklich von der weiteren Verwendung von Windows XP ab. „Der Einsatz veralteter Software ist noch immer das häufigste und beste Einfallstor für Internetkriminelle", so Robert Schischka, Leiter von CERT.at. "Angreifer nützen bevorzugt Sicherheitslücken in Betriebssystemen und anderer Software aus, um auf diesem Weg unbemerkt Rechner mit Viren, Trojaner oder sonstige Malware zu infizierten. Die Vorfälle der letzten Zeit zeigen uns deutlich, dass sich Windows XP zu einem massiven Sicherheitsproblem entwickelt. Wir appellieren daher eindringlich daran, stattdessen auf aktuelle Betriebssysteme zu setzen, die deutlich mehr Schutz bieten."

Generell empfiehlt CERT.at, jede Software – egal ob Betriebssystem oder andere Anwendungen –immer auf dem aktuellen Stand zu halten. (red, derStandard.at, 19.9.2013)

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CERT.at

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    foto: microsoft
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