Jäger hatte nur sechs Waffen angemeldet

19. September 2013, 19:10
  • Ein Blick auf das Gelände, auf dem sich der Mann verschanzt hatte.
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    foto: apa/paul plutsch

    Ein Blick auf das Gelände, auf dem sich der Mann verschanzt hatte.

Polizei: Arsenal übersteigt "jeden erlaubten Rahmen um ein Vielfaches" - Interne Kritik am Vorgehen der Cobra

Großpriel/Annaberg - Das Waffenarsenal des mutmaßlichen Vierfachmörders Alois H. (55) "übersteigt zweifelsohne jeden erlaubten Rahmen um ein Vielfaches", sagte Franz Polzer, Chef des niederösterreichischen Landeskriminalamts, am Donnerstag. Eine solche Anhäufung sei nur als offiziell angemeldete Sammlung rechtens. Der Wilderer soll jedoch nur sechs seiner Waffen legal besessen haben, in erster Linie soll es sich bei dem Arsenal um funktionstüchtige Langfeuerwaffen handeln.

Der Mann habe laut "Kurier" (Freitag-Ausgabe) nach der Tat noch mit seinem Jugendfreund telefoniert und darin neben der Tötung von vier Menschen auch Brandstiftungen gebeichtet. "Ich bin da Wilderer, den's schon so lange suchen, und die Hütt'n hab' i a angezündet", soll der 55-Jährige im Gespräch gesagt haben, so die Zeitung. Für den Freund sei es unvorstellbar, dass der Wilderer einer Bande angehört habe, die Forstvillen geplündert habe: "Wenn, dann war er das alleine. Er war ein Einzelgänger durch und durch."

Ermittler: Klassischer Einzeltäter

Den Informationen zufolge besaß der Mann einen Waffenpass und eine Waffenbesitzkarte. Alle bisher gesichteten Schusswaffen sollen blitzblank geputzt und gepflegt gewesen sein. Die Ermittler schätzen den Mann als klassischen Einzeltäter ein, Hinweise auf einen Waffenring gebe es jedenfalls nicht. Einen Mittäter in dem einen oder anderen Fall könne er noch nicht ausschließen, sagte Polzer.

"Es kann schon sein, dass man damals geglaubt hat, da steckt eine ganze Kohorte dahinter, und in Wahrheit war es nur einer", beantwortete er eine Frage nach einer umfangreichen Serie von Einbrüchen und Diebstählen, teilweise mit anschließender Brandstiftung, in Jagdhütten, -häuser und -schlösser im südlichen Niederösterreich bis in die Steiermark. Diese beschäftigen schon seit Ende der 90er Jahre die Polizei und wurden nicht nur von den Medien meist einer "Bande" zugeschrieben.

"Unmenge von Schüssen"

Der Kriminalist betonte, dass die Aufarbeitung der - teilweise viele Jahre - "zurückliegenden Aktivitäten" des Mannes für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wichtig sein könnte. Beim Verdacht auf Diebstahl, Einbruch und Wilderei "geht es zum Teil um bedeutende Straftaten. In der betroffenen Bevölkerung führt das dazu, dass keiner mehr dem anderen traut. Außerdem können vielleicht damals unschuldig in Verdacht Geratene entlastet werden. Andererseits darf man jetzt nicht alle Verdachtsfälle ohneweiteres dem Verdächtigen zuschreiben".

Vordringlich sei für die Ermittler aber jetzt, den Ablauf der Tat aufzuarbeiten. Der Täter habe "eine Unmenge von Schüssen abgegeben", noch ungezählte Munitionsteile werden analysiert und die involvierten Fahrzeuge untersucht. Die Aufarbeitung des Inneren des Wohnhauses, und was darin gefunden wurde, stehe da hinten an. "Die Waffen wurden bisher nicht einmal gezählt. Es sind weit mehr als hundert, aber das ist eine Schätzung."

Sparmaßnahmen bei der Cobra

Aufgrund von Sparmaßnahmen, so Kritiker, wären lediglich drei statt der ursprünglich vorgesehenen 13 Beamten zum Einsatz gekommen. Die Cobra wies die Vorwürfe zurück. Bereits im Sommer sei von "Cobra-Taktikern" auf die Mängel des geänderten Einsatzplanes hingewiesen worden. Dadurch sei ein "unkalkuliertes Risiko entstanden", hieß es in einem an die APA gerichteten Mail. Diese "Gefährdung" sei von der Cobra-Führung "bewusst in Kauf genommen worden und die Rückänderung auf den ursprünglichen Einsatzplan wegen der zu erwartenden Kosten verweigert" worden.

Aus diesen Gründen habe der Wilderer nach dem Schusswechsel "nicht verfolgt werden können, da eine optimale Nachtkampftauglichkeit auf Grund von fehlenden und veralteten Nachtsichtgeräten/Gewehroptiken nicht gegeben" gewesen sei. Zusätzlich prangerte der anonyme Verfasser an, dass "auf den Cobra-Standorten nicht die entsprechende Mannschutzausrüstung vorhanden" sei, um "sich ausreichend gegen Jagdwaffen zu schützen.

Einschubplatten als Schutz gegen Langwaffen sind lediglich für einige wenige Einsatzbeamte verfügbar und müssen, so wie auch in Kollapriel, unter Gefährdung vor Ort, also im unmittelbaren Gefahrenbereich, von Mann zu Mann weitergegeben werden." Die Einschubplatten für Kurzwaffen (z. B. Pistolen) seien "teilweise seit Jahren abgelaufen, jedoch in Verwendung".

Detlev Polay, Sprecher des EKO Cobra, wies die Vorwürfe zurück: "Durch die Kaltblütigkeit des Täters und sein überaus brutales und rücksichtsloses Vorgehen haben die angesprochenen Themen keinerlei Relevanz für die Auswirkungen. Es lag im vorliegenden Fall ein gemeinsam entwickeltes Einsatzkonzept vor, das allen eingesetzten Bediensteten bekannt war. Dieses basierte auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre. Aufgrund der äußeren Gegebenheiten, also Umgebung, Uhrzeit und Witterung, lag der Fokus der Ermittlungen auf dem Fahrzeug."

Mikl-Leitner weist Kritik an Polizei zurück: "Unerträgliche Besserwisserei"

Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wies am Mittwoch geäußerte Kritik am Verhalten der Polizei bei dem Einsatz zurück. "Angesichts der kaltblütigen Ermordung von vier Einsatzkräften halte ich diese Besserwisserei für unerträglich", sagte sie am Donnerstag bei der Angelobung beziehungsweise Ausmusterung von 187 Polizeischülern in Wien.

Mikl-Leitner hat am Mittwoch die Familien der getöteten Polizisten besucht. "Nach diesen Besuchen kann ich Ihnen ausrichten: Die Familien sehen es als respektlos und pietätlos an, wie versucht wird, die Schuld bei den Polizisten zu suchen", sagte die Innenministerin bei der Zeremonie, die mit einer Schweigeminute eröffnet wurde. Die erschossenen Polizisten im Alter von 38, 44 und 51 Jahren hinterlassen insgesamt sechs Kinder. Der 38-Jährige gehörte der Cobra an und war der erste Beamte der Spezialeinheit, der bei einem Einsatz ums Leben kam.

"Das Wichtigste derzeit ist es, den Hinterbliebenen und auch den Kollegen Mitgefühl zu zeigen, mit Hochdruck zu ermitteln und den Einsatz exakt zu evaluieren", sagte Mikl-Leitner. "Diese Stunden und Tage gehören auch für mich zu den schwersten." Sie wurde nach eigenen Angaben am Dienstag um 4 Uhr von der Tötung der Polizisten und eines Rettungssanitäters informiert und stand ab diesem Zeitpunkt permanent in Kontakt mit dem Einsatzkommando. (APA, 19.9.2013)

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Während ich für einige Monate im Ausland war,wurde ich zu einer Zeugenaussage geladen.Obwohl alle öffentl. Stellen darüber informiert waren,das Gericht ebenso,hat die Polizei mein ganzes Umfeld 4 Monate lang in Angst&Schrecken versetzt.Verwandte, Bekannte wurden mit viel Zeitaufwand gesucht,ständig angerufen,eine Bekannte,die mir die Blumen gegossen,nach der Post geschaut hat,wurde v d Polizei vor meiner Wohnungstür aufgehalten,musste sich ausweisen,ihre Daten wurden aufgeschrieben.Meine Nachbarn mussten die Polizei tägl beim Haustor hereinlassen,nachdem sie überall Sturm geläutet haben.Zig Personen wurden ständig befragt.Die Polizei hat jedoch keinem mittgeteilt,dass es sich lediglich,um die Zustellung eines Schriftstückes handelt!

da lernen die polizeischüler gleich, wie man phrasen drischt und ablenkt. in ein paar wochen - nach der wahl - wird sich herausstellen, dass die kritik nicht ganz aus der luft gegriffen gewesen ist.

warum ist es nicht möglich, personal für die spitzenfunktionen dieser republik auszuwählen, das qualifiziert ist? weder mikl-leitner, karl noch berlakovich entsprechen den anforderungen.

ich kann mich im letzten dreiviertel jahr an keinen einzigen auftritt von frau mikl-leitner erinnern, den ich in den medien erlebt habe, bei dem ich nicht den kopf geschüttelt habe. das ist nicht einmal regional-ost-niveau, das da geboten wird.

die dame ist ausgebildet als hak-lehrerin und ist dann im großen und ganzen für werbung der övp-nö tätig gewesen.

Es kann nur eine Konsequenz geben:
Verbietet illegale Waffen!

Illegalen Waffen sind sowieso verboten, aber:
da ein Großteil der Waffen gestohlen war, hätte ein Waffenverbot (gegen die Person oder ein generelles) hier genau nichts gebracht.

Dafür müsste ein weltweites Schusswaffenverbot erlassen werden werden.

Die Auswirkungen des Systems Strasser dürfen die kleinen Beamten jetzt ausbaden. Unfähige Vorgesetzte, die nur ob ihres Parteibuches den Job ausüben und nicht ob ihrer Befähigung. Pietätlos sind nur zynischen beileidskundgebungen dieser schwarzen machclique.

Mitglieder der Eliteeinheit Cobra leben gefährlich,...

Mitglieder der Eliteeinheit Cobra leben gefährlich,...
naja, wenn seit der Gründung dieser Spezialeinheit mit dem Ofer in Annaberg bereits der 3. Beamte im Dienst ums Leben gekommen ist.

Naja, einer ist im Schwimmbecken beim Training ertrunken der andere wurde von seinem Kollegen der unsachgemäß mit der Waffe hantierte erschossen.

Im selben Zeitraum sind jeweils mehr Bäcker, Maurer, Elektriker, LkW-Fahrer, Kellner, usw. ums Leben gekommen.

Da haben einige ein ganz falsches Bild von dieser "Spezialistentruppe"!

Hat eigentlich nur der Täter geschossen?
Oder haben die Beamten auch versucht den Täter zu erschiessen?

Für Einsätze in Wohnungen werden ja gleich mal 50 Schuss auf den Bewohner abgefeuert.

So schaut es aus,....

veraltete ausrüstung

wenn ich mir die die steyr aug a2 und a3 in special forces ausführung des jagdkommandos anschaue und dann die standardausführung der cobra, weiss ich wer hier lügt. dass mit den einschubplatten kann ich mir auch gut vorstellen. herr treibenreiff als mit-vertuscher im kampusch-skandal spart als parteigänger der övp eben jetzt die cobra zu "tode". danke övp.

Wann hört denn der Blödsinn endlich auf den manche von sich geben?

Amokläufer ....alle Waffen aus Privathand.

Schnellfahrer verursacht mit 200 Unfall mit 4 Toten......Geschwindigkeitbeschränkung auf 80 kmh

Rekordsäufer mit 2,5 Promille verursacht Unfall........wir müssen die Promillegrenze senken.

Wenn aber ein Polizist einen unschuldigen Motorradfahrer aus Zufall vom Bock schießt so ist das eben Künstlerpech.

Die Welt ist schon ein Narrenhaus und in Österreich scheint die Zentrale zu sein.

Danke besser kann man es nicht formulieren, immer sofort Anlassegsetzgebung

außer bein Polizeiverfehlungen. Krankes Staatswesen, das eine Mehrheit der Bürger piesakt, wenn einer eine Straftat begeht.

Keine Waffen an Private

Wer glaubt eine oder mehrere Waffen besitzen zu müssen um sein Leben zu verteidigen ist ein Spinner. Diese Leute sind die eigentliche Gefahr in unserer Gesellschaft!
Weg mit den Waffen aus den Wohnzimmern!!
Pro Jahr gibt es zig Unfälle ermöglicht durch privaten Waffenbesitz - ein Fall von angebrachter Selbstverteidigung vielleicht mal alle 10 Jahre! - und die Opfer sind fast immer Unschuldige (die Waffenspinner erwischt es leider zu selten) - wo unterm
Strich liegt da der gesellschaftliche Gewinn - höchstens bei der Waffenindustrie!

Dann sollte man mal sorgfältiger checken, wieviele Spinner bei der Exekutive sind,

in den letzten Jahren immer wieder Todesfälle durch vorschnellen Schusswaffengebrauch der Polizei. Was machen die in ihrer Ausbildung?

das kommt aber doch wohl auf die jeweilige lebens- und berufssituation an. zu behaupten, dass das alles spinner sind, geht zu weit.

Und trotz einem Waffenverbot für Private wird man solche Taten nie zu 100% verhindern können!! Finde die Diskussion ehrlich gesagt ein bisschen scheinheilig. Es wäre auf jedenfall sinnvoller jährliche Psychotests bei allen Waffenbesitzern verpflichtend durchzuführen.

wie kommen sie auf die zahl einmal pro jahr? es ist schon gut, wenn man personen herausfiltert, bei denen zu befürchten ist, dass sie am tag x mit etwas anstellen mit einer waffe. jährliche psychotests halte ich aber für schikanös. eine gute zusätzliche einnahmequelle wären solche für die psychologische zunft. was kann schon passieren, wenn bei diesen tests ein fehler passiert? es wird nicht weiter auffallen. im fall des falles wird's immer eine begründung geben. die psychologie ist eine weiche wissenschaft.

Unbedingte Registrierung und psychologische Überprüfung

von erklärten Entwaffnungsfanatikern - wer weiß wirklich, warum die die Bürger unbedingt entwaffnet und wehrlos haben wollen? Nicht einmal die Kommunisten in unseren Nachbarländern hatten das von ihren Bürgern verlangt!

Si vis pacem para bellum...

Aus US Umfragen an Gefängnissen geht hervor, das der Hauptgrund dafür, ein Verbrechen (Einbruch) nicht zu begehen, die Befürchtung ist, das Opfer könnte bewaffnet sein.

Die Zahl der so verhinderten Verbrechen ist aber nicht erfassbar, die Zahl der Opfer durch privaten Schusswaffengebrauch sehr wohl.

Wer also den Privatbesitz von Schusswaffen verbietet, sorgt dafür dass nur noch Verbrecher bewaffnet sind.
Mehr noch, Bewaffnung macht dann aus der Sicht des Einbrechers noch mehr Sinn, da der Vorteil der Waffe exklusiv wird (für den Verbrecher).

Ein Verbot macht für den Verbrecher wenig Unterschied, da er für den Einbruch sowieso ins Gefängniss geht (mit oder ohne Waffe). Die Waffe verringert aber sein Risiko, erwischt zu werden, enorm.

So einen Topfen gab es selten zu lesen

Täter sehen sich auch als Opfer wenn man ihnen mit einer Waffe gegenüber tritt und
rechtfertigen damit psychologisch den eigenen Waffengebrauch d.h. rechnet der Einbrecher mit einem bewaffneten Opfer oder ist er mit so einem Opfer konfrontiert, dann ergibt sich für ihn der Waffengebrauch automatisch!
Wwe auch immer - versuchen könnt ihr es ja, schön zu reden euren Waffenfanatismus, Spinner bleibt ihr trotzdem!

Genau und Leute die keine Waffen haben, werden von den Tätern ja mit Samthandschuhen

angefasst. claro.

die verbrechen werden sich halt auf objekte verlagern, bei denen angenommen werden kann, dass mit großer wahrscheinlichkeit nicht mit gegenwehr zu rechnen ist. generalprävention ergibt sich daraus in österreich wohl keine. das risiko auf einen waffenbesitzer zu treffen, ist wohl zu gering. in den usa führt die situation dazu, dass von vorne herein mit einem hohen ausmaß von brutalität vorgegangen wird.

sind aber nicht in den usa ....

zu: charly mainstream

In den USA nicht gerade, - doch an einer ungeschützten und durchlässigen Ost-Grenze!

Finde den Fehler in Deiner Aussage...

RoJa

Viele Waffen, viele Tote!

Genau das sagt eine Studie:
http://derstandard.at/137929132... viele-Tote
Alles klar?

Die Meinungen darüber gehen auseinander. Fakt ist, dass jemand eher zum Amokläufer wird, wenn er eine griffbereite Schusswaffe zuhause hat, als jemand, der sich erst eine Schusswaffe auf illegalem Weg besorgen muss und dabei genügend Zeit hat, um wieder zu Vernunft zu kommen.

http://derstandard.at/135830387... rch-Waffen

So und wieviele der Hunderttausenden Waffenbesitzer werden so zu Amokläufern

und wieviel Schikanierung dieser übergroßen Mehrheit ist aus diesem Grund noch gerechtfertigt??

Wenn man in aller Ruhe und rational betrachtet wie wenig trotz

hunderttausender Waffenbesitzer passiert, dann sollte man sich mit hysterischem Schreien nach vollem Verbot zurückhalten. Und wenn man sieht wieviele Menschenleben durch Leichtsinn und Irrsinn in Straßenverkehr und Extremsport draufgehen. Nämlich ein Vielfaches.

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