Nvidia stellt Tablet mit Stylus für 199 Dollar vor

19. September 2013, 13:08
  • Für das Tegra Note spricht Nvidia eine Preisempfehlung von "ab 199 Dollar" aus.
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    Für das Tegra Note spricht Nvidia eine Preisempfehlung von "ab 199 Dollar" aus.

Konkurrent für Galaxy Note soll mit Tegra 4-Chip und guter Kamera punkten

Chiphersteller Nvidia hat ein Tablet vorgestellt, das Samsungs "Galaxy Note"-Serie Konkurrenz machen könnte. Passenderweise heißt das Gerät "Nvidia Tegra Note" und soll laut Preisempfehlung nur ab 199 Dollar kosten, wie Tabtech berichtet.

Das Pad bringt ein Display mit einer Bildschirmdiagonale von sieben Zoll mit. Die Auflösung liegt bei 1.280 x 800 Pixel. Für Leistung soll Nvidias aktueller Tegra 4-Chipsatz sorgen. Geplant ist, dass verschiedene Hersteller auf Basis von Nvidias Hardwarevorlage eigene Geräte auf den Markt bringen. Bereits an Bord sind EVGA, ZOTAC und PNY, die man vor allem aus dem Bereich der Grafikkarten kennt. In Indien wird XOLO ein Gerät auf Basis des Tegra Note in den Handel bringen.

Unterschiedliche Ausstattungen möglich

Diverse Bestandteile können von den Produzenten frei konfiguriert werden. So können sie festlegen, ob es einen HDMI-Port, einen microSD-Steckplatz, eine 5-MP-Kamera oder einen passenden Stylus zum Gerät gibt. Bezüglich der Kamera verspricht Nvidia eine Reihe neuer Features auf Basis der "Chimera"-Computerfotografie-Architektur, Slow-Motion inklusive.

Der Akku soll wenigstens zehn Stunden bei durchgehender Wiedergabe von HD-Videos durchhalten. Für Spieler soll eine große Bandbreite an Game-Controllern vom Start weg unterstützt werden. Außerdem liefert man auch Accessoirs wie ein intelligentes Cover und ein "Pro-Pack" für den Stylus.

Updates von Nvidia

Einen großen Teil des Entwicklungsaufwands trägt Nvidia selbst. Man liefert sowohl die "DirectStylus"-Software für den Stylus als auch Updates für verschiedene vorinstallierte Programme und das Android-Betriebssystem selbst. User haben sowohl Zugang zu Google Play als auch zur Spieledistributionsplattform TegraZone.

Start im Oktober

Der endgültige Verkaufspreis wird letztlich davon abhängen, welche Ausstattung und Extras die jeweiligen Hersteller ihren Geräten spendieren. Das Tegra Note selbst soll schon im Oktober für die Produzenten verfügbar werden. (red, derStandard.at, 19.09.2013

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11 Postings

Hmmm... Sie schreiben nix von phone, sondern nennen es eine tablet plattform, aber es soll ein konkurrent für ein smartphone sein? Wohl eher fürs nexus 7 (v1).

Hmmm...

Es wird nichts von einem Phone geschrieben!! Und Galaxy Note´s sind auch vor allem Tabletes und sogar jede Menge verschiedener Modelle von Samsung, falls Sie noch nie davon gehört haben sollten!! Hmmm....

Tablet-Konfigurator

Wäre toll, wenn man sich sein eigenes Tablet aus verfügbaren Komponenten zusammenstellen könnte (vgl. PC, KFZ).
z.B. auswählen, welche Displaygröße, welche Auflösung, Gehäusematerial, 3G/4G oder nicht, Speicherplatz nach Wahl, Kamera (Front-/Rückseite),...

Phoneblocks ist da eine interessante Idee und geht sogar noch weiter.

Da sollen die Einzelteile auch modular nachträglich getauscht und erweitert/upgedatet werden können.

FYI: http://phoneblocks.com/

Das ist im derzeigen Zustand eine Luftnummer und nicht der Rede wert. Keine Ahnung, wieso alle so drauf anspringen, aber wenn man sich mal einen PC-Tower ansieht, gibts einen Grund, wieso dieses Konzept von den Phoneblox in naher Zukunft so nicht funktionieren wird.

Im Moment ist es eine Idee, die sich verbreitet, so wie jede Erfindung, die wir heute haben, einmal eine Idee war.

Beim Betrachten meines mittlerweile ca. 12 Jahre alten PC-Towers, den ich jedes Jahr für Peanuts update und mit dem ich problemlos HD-Videos live schneiden kann während daneben ein BluRay Film läuft und die halbe Photoshop-Produktpalette offen ist, denke ich dass das für den DAU sicher nicht funktioniert aber für Leute wie mich schon.

Und, ich kann ja nicht für die anderen sprechen, aber ich springe schon deswegen darauf an weil mir diese Wegwerf- und DAU-optimierte Gesellschaft, die wie Lemminge jedes Jahr beim nächsten Werbespot absolut funktionierende und gute Geräte wegwirft.

But that's just me.

Dieses Konzept funktioniert - wenn überhaupt - genauso wie am Desktop: ein Baustein passt in genau einen Sockel und nicht mehr. Den Bluetoothchip und den RAM über die selbe Schnittstelle anbinden, stell ich mir etwas gewagt vor, davon abgesehen braucht dann jeder "Stein" sein eigenes Gehäuse, die Basis noch eins und die Displayeinheit auch noch, das lässt sich sicher nicht so kompakt herstellen wie z.B. ein iPhone5.

Technische Herausforderung: ja. Unlösbar nach heutigem Stand oder Utopisch: nein.

Bluetooth ist ein tolles Beispiel, da blick ich nur auf USB-Bluetooth-Adapter, die mittlerweile nur ein paar Millimeter aus dem USB-Port herausschauen und USB kann sowohl Daten als auch Strom übertragen und damit so gut wie alle Peripherie-Geräte versorgen und connecten kann.

Das Display kann andere Ports auf der anderen Seite der Platine haben, das eigentliche Problem sehe ich eher noch bei der Prozesser-Anbindung.

Und ja, es lässt sich sicher nicht so kompakt herstellen wie ein iPhone, aber 1.) muss es das ja nicht und 2.) hätte dass sich das vor 3 Jahren noch nicht so kompakt herstellen lassen und dass ein heutiges Smartphone bei der Größe mehr Leistung hat als jeder PC, den wir vor 10 Jahren kaufen konnten.

justmy2cents.

Komisches Format. Auf dem 17 cm breiten Schrim sollten bei 16:9 1080 Zeilen schon drin sein. Ist aber nicht klar, ob man zwischen Kamaera oder Stylus oder HDMI usw. entscheiden muss oder auch zwei oder drei der Komponenten reinbasteln lassen kann. Ansonsten klingt das sehr attraktiv. =) Mit Arch drauf wäre das noch besser. =)

Hmm. Hoffentlich auch mit 8" statt 7" ...

Mir fehlt in letzter Zeit etwas der Nachschub an größeren Tablets- die kleinen mögen zwar schön protabel sein, für die Uni zum PDFs anschauen würde ich aber doch ein größeres Gerät bevorzugen.

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