Frau stürzte in Wien aus Fenster: Zwei tote Mädchen in Wohnung entdeckt

Die 38-Jährige schwebt in Lebensgefahr

Wien - Eine Familientragödie hat sich am Donnerstagvormittag in Wien-Ottakring zugetragen. In einem Gemeindebau in der Koppstraße dürfte eine 38-jährige Frau ihre beiden Töchter (sechs und neun Jahre alt) getötet haben. Anschließend stürzte sie sich aus dem vierten Stock des Wohnhauses. Das Motiv für die Tat war vorerst völlig unklar. Die mutmaßliche Täterin schwebte nach einer Notoperation in akuter Lebensgefahr.

Um 10.47 Uhr schlugen Augenzeugen bei der Polizei Alarm: Sie hatten beobachtet, wie sich die 38-Jährige aus dem vierten Stock des Gemeindebaus stürzte und auf dem Rasen aufprallte. Als die Beamten mit Unterstützung der WEGA die Wohnung aufbrachen, entdeckten sie zwei tote Mädchen. Wie der Gerichtsmediziner angab, waren die Kinder mit einem Elektrokabel sowie einem Kleidungsstück erdrosselt worden.

Gegen 13 Uhr traf auch der Ehemann der 38-Jährigen am Wohnort ein - gemeinsam mit zwei weiteren Kindern der Familie. Wenig später war auch ein Kriseninterventionsteam am Tatort. Ein Motiv war laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger nicht bekannt. (APA, 19.9.2013)

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Fürchterlich, aber es gibt genug andere psychisch angeschlagene Mütter und Väter und sogar Alkoholiker oder Drogensüchtige, die sich rührend um ihre Kinder kümmern.

Daher bin ich gegen die Forderung, Kinder bei Anzeichen von "Unnormalheit" der Eltern dem Jugendamt zu unterstellen.

Zumal sie in den Einrichtungen der Jugendämter keineswegs immer in guten Händen sind, siehe die ganzen Vergewaltigungsfälle ...

Ich bezweifle nicht dass diese Menschen ihre Kinder lieben aber "rührend kümmern"? - Blunzenfett oder weggetreten von Heroin oder Medikamentenmißbrauch einen Säugling versorgen?

Wir lernen und merken uns also:Wenn eine Frau ihre Kinder tötet, ist eseine Tragödie, zu der die Umstände sie getrieben hat.Wenn ein Mann seine Kinder tötet, ist es ein Mord, den seine typisch männlich gewaltätig-egomanischen Triebe gesteuert haben.

Guxt Du Gefängnis - irgendwas dürfte bei Männern schon anders laufen, als bei Frauen.

Korrekt heißt es:
Kuxdu

Das bestätigt ja die Aussage der Ente Lippens: Frauen dürfen Verbrechen begehen und kriegen dafür noch Mitleid, während Männer eingebuchtet werden.

Sinnloses Posting. In beiden Fällen kann man nichts mehr gut machen, in beiden Fällen wird nachgeforscht, ob der oder diejenige zurechnungsfähig war.

wenn sie das daraus lernen möchten... und sich das merken wollen... sei ihnen unbenommen. ich seh das nicht so, weder vor- noch nach diesem vorfall und dem artikel.

erweiterter suizid

wird das dann gerne genannt. was natürlich eine schlimme sprachmanipulation, eine rechtfertigende verharmlosung ist. die kinder wollen in solchen fällen sicher nicht sterben, insofern ist das wort suizid völlig unpassend.
ein kindsmord bleibt ein kindsmord, wenn er auch nicht aus niedrigen motiven und nicht aus raserei geschieht, sondern aus dem egozentrischen wahn, ohne einen selbst könnten die kinder nicht oder nur unter großem leid leben.

Niedrige Motive sind meiner Meinung nach auch hier gegeben. Die Frau betrachtete ihre Töchter offenbar als ihr Eigentum, das kein von ihr unabhängiges Recht auf Leben hat. Für mich ist das einfach unfassbar böse...

volle Zustimmung

Und sie hat sie eigenhändig umgebracht. Das geht nicht ohne Gewalt. Das geht nicht "aus Verzweiflung", das geht nur mit extremem Hass. Die Mädchen haben sich sicher gewehrt, aber sie hat sie gewürgt, bis sie tot waren. Und die eine hat die Ermordung der anderen wahrscheinlich mitgekriegt und gewusst, sie ist als nächster dran.
Das ist unfassbar grausam und brutal.

Ich würde einfach einmal warten, was die Untersuchungen ergeben, bevor ich ein Urteil fälle ....

so kann man es sehen.

wobei das für mich dann eben ein wahn ist, dass die kinder untrennbarer teil von einem selbst sind, aber kein niedriges motiv wie habgier, rücksichtslose brutalität oder sadistische grausamkeit

Habgier ist da noch harmlos. Brutalität und Grausamkeit kommt eher hin. Die Kinder werden nicht als eigenständige Menschen gesehen, sondern ihnen wird das Recht auf Leben aberkannt und sie werden mit in den Abgrund gezogen.

Wo steht denn so ein Blödsinn?

Im Artikel oben jedenfalls nicht.

Prävention statt Tragödie

Die Ausführungen der psychiatrischen Sachverständigen verliehen dem gestrigen ORF-Bericht wissenschaftliche Tiefe.

..ein Mord ist keine Naturkatastrophe, gegen die man "Prävention" betreiben könnte..

Wird hier versucht, die Schuld von der Täterin auf eine Behörde abzuwälzen?

Man könnte halt schon schauen, dass weniger Leute in die Situation kommen, dass sie einen Mord bzw. Selbstmord als einzigen Ausweg sehen.

Man könnte das natürlich auch gleich als Schuldumkehr abkanzeln.

Frage an den Standard...

Warum werden die Informationen im Artikel nicht aktualisiert? Dann erspart man sich die "wo war der Vater" und "gehen denn die Kinder in keine Schule" - Fragen. Wenn Informationen zurückgehalten werden, wuchern die Halbwahrheiten und manifestieren sich die Vorurteile.

Das findet sich auf orf.at:

Ein Abschiedsbrief wurde laut Polizei aufgefunden, dieser wurde in arabischer Sprache verfasst. Derzeit ist über den Inhalt nichts Näheres bekannt, die Übersetzung soll in den nächsten Stunden erfolgen. Nach ersten Informationen dürfte die Frau in dem Brief von einer schweren Krankheit sprechen, sie wolle ihren Kindern Leid ersparen.

Die schwere Krankheit ergibt keinen Sinn, Es gibt vier Kinder und von den zwei Kindern, die überlebt haben, ist eines der Zwillingsbruder eines der toten Kinder.

missstand psychologische betreuung

wenn es stimmt, dass die frau am tag zuvor mit aufgeschnittenen handinnengelenken im spital behandelt wurde, ist das genau der fall der zu befürchten und vorhersehbar war.

seit wenigen jahren wird in solchen fällen in den unfallkrankenhäusern keine psychologische hilfe mehr bereit gestellt - aus kostengründen.

ich habe selber einen mann in ähnlicher situation im ukh behandelt werden sehen(er hat dabei kein einziges wort gesagt), der seine pulsadern knapp verfehlt hat und deshalb auch gleich wieder ohne weitere gespräche o.ä. per taxischein nach hause geschickt wurde.

beim nachfragen warum er denn keine betreuung bekommt, wurde mir vom oberarzt von den einsparungen erzählt.

unfassbar - wenn das stimmt!! es kann doch in unserem reichen land nicht angehen, dass man wg. unzureichender finanzieller mittel jemanden, der/die offensichtlich schwer selbstmordgefährdet ist, nach verarztung einfach wieder wegschickt! solche leute sind nur mehr sehr begrenzt zurechnungsfähig - und wenn ihnen dann auch noch kinder "ausgeliefert" sind, die sich nicht wehren können...

ja mmn wäre schon vor bzw während des versorgens der verletzung psychologischer beistand gefragt, anstatt den patienten 45 min ohne ein wort von 3 turnusärzten behandeln zu lassen, die ihn dann nach begutachtung durch den oberarzt nach hause schicken.

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