Goldpreis hält sich auf Wochenhoch

Die Aussicht auf eine anhaltende Geldzufuhr der US-Zentralbank für die Finanzmärkte hat den Goldpreis gestützt

Frankfurt - Die Aussicht auf eine anhaltende Geldzufuhr der US-Zentralbank für die Finanzmärkte hat den Goldpreis gestützt. Der Preis für das Edelmetall hatte nach der Entscheidung der Fed, ihre Anleihekäufe ungebremst fortzusetzen, zugelegt. Am Donnerstag notierte er bei 1.365,50 Dollar je Feinunze. Die Fed hat den Ausstieg aus der Ära des billigen Geldes überraschend aufgeschoben und stützt die Wirtschaft vorerst weiter mit 85 Milliarden Dollar Anleihekäufen pro Monat. Ökonomen hatten mit einer Drosselung auf 75 Milliarden gerechnet.

"Die Party der Fed hat sich noch nicht dem Ende geneigt", kommentierte Rohstoff-Analyst Norman Rudschuck von der NordLB. "Allerdings wird bald wieder etwas Katerstimmung einsetzen: Der durch die Federal Reserve im Raum stehende Entzug der Liquiditätsdroge wird im vierten Quartal seine Schatten voraus werfen." Der Kurs für das als sicherer Anlagehafen genutzte Edelmetall ist in diesem Jahr bereits um rund 20 Prozent gefallen, da Anleger auf ein Ende der Geldflut spekuliert hatten. (Reuters, 19.9.2013)

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