24-Jährige blendete Rettungshubschrauber in Vorarlberg

Mit einem Laserpointer - Anzeige wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit

Feldkirch - Der Pilot eines Rettungshubschraubers ist vergangene Woche beim Landeanflug auf das LKH Feldkirch von einem Laserpointer geblendet worden. Er musste daraufhin das Manöver abbrechen und konnte erst in einem zweiten Versuch landen, berichteten am Donnerstag die "Vorarlberger Nachrichten". Als Tatverdächtige wurde eine 24-jährige Frau ermittelt. Sie wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.

Der von der Polizei bestätigte Vorfall ereignete sich am 10. September. Glücklicherweise sei die transportierte Person nicht allzu schwer verletzt gewesen, hieß es. Die 24-Jährige sprach von einem Versehen und gab an, sie habe den Laserpointer lediglich ausprobieren wollen.

Im vergangenen Jahr wurde in Steyr ein Mann nach einer Laserpointer-Attacke auf einen Notarzthubschrauber rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt. Damals hieß es von der für die Flugsicherung zuständigen Austro Control, dass an die 20 solcher Fälle pro Jahr registriert würden. (APA, 19.9.2013)

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