Glawischnig - Stronach: Vergossener Wein und "grüne Helden"

Livebericht
19. September 2013, 21:57

Eine rasante Thementour: Die TV-Konfrontation zwischen Grünen-Chefin Glawischnig und Frank Stronach

In rasantem Tempo von Thema zu Thema: Grünen-Chefin Eva Glawischnig und Frank Stronach (Team Stronach) schenkten sich bei der ORF-Wahlkonfrontation am Donnerstag nichts. Während Stronach immer wieder die grüne Zustimmung zum ESM-Vertrag thematisierte, setzte Glawischnig aufs Korruptionsthema - auch Stronach sei schließlich in Skandale verwickelt. derStandard.at berichtete live. (red, derStandard.at, 19.9.2013)

Neuester Eintrag unten
19.9., 19:57
Werden Ingrid Thurnher ins Schwitzen bringen: Glawischnig, Stronach.
19.9., 21:56Maria Sterkl derStandard.at

Ende der Diskussion. Danke fürs Mitposten!

19.9., 21:56Maria Sterkl derStandard.at

"Und Sie freuen sich schon auf Rotgrün", meint Stronach.

19.9., 21:55Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig: "Die entscheidende Frage wird sein, ob es weitergeht wie bisher oder ob sich die Chance auf etwas Neues ergibt" - SPÖ werden jedenfalls Erster werden, davon sei auszugehen.

19.9., 21:55Maria Sterkl derStandard.at

Stronach: "Sie sagt ja, ich bin ihr sehr unsympathisch. Und ich kann nicht mit Leuten zusammenarbeiten, die nicht die Wahrheit sagen."

19.9., 21:54Maria Sterkl derStandard.at

Abschlussfrage: "So, wie es in Salzburg läuft, wäre das in Wien für Sie denkbar?"

(Thurnher meint Bundesregierung, Anm.)
19.9., 21:53Maria Sterkl derStandard.at

Bei Bucher-Strache wurden in der gesamten Sendung so viele Themen angesprochen wie hier in einer Minute.

19.9., 21:52Maria Sterkl derStandard.at

Wieder ein Grünen-Taferl: 48 Mio. Landesförderungen an Magna.

19.9., 21:51Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig wirft Stronach Verstoß gegen Parteientransparenzgesetz vor.

19.9., 21:50Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher: "Haben Sie es schon probiert?" - Stronach: "Nein." - Glawischnig: "Ich auch nicht, aber Sie scheinen sich da auszukennen."

19.9., 21:50Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher: "Wir haben etwas gefunden, wo Sie einer Meinung sind. Sie wollen beide bis zu einem gewissen Grad Cannabis freigeben." - Stronach: "Wenn eine Person sagt, ich fühle mich besser, ich kann besser schlafen, dann...."

19.9., 21:49Maria Sterkl derStandard.at

Frauenquoten?

Stronach: "In öffentlichen Instituten glaub ich brauchen wir schon Regeln, wo Frauen mehr berücksichtigt werden."
19.9., 21:48Maria Sterkl derStandard.at

"Wir brauchen mehr Frauen im Parlament", sagt Stronach, "die ganze Politik ist von den Männern dominiert". - Glawischnig: "Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, Sie sitzen einer Frau gegenüber."

19.9., 21:47Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher zitiert Glawischnigs "Männergetue"-SAger über Stronach (Sie finden ihn am Anfang dieses Tickers, Anm.). Glawischnig erklärt, sie habe das deshalb gesagt, weil

Stronach Reiche als intelligenter bezeichnet hatte.
19.9., 21:45Maria Sterkl derStandard.at

"Mir hat es nie etwas bedeutet, als Juristin viel Geld zu verdienen", sagt Glawischnig, stattdessen habe sie sich an Bäume gekettet. Stronach meint, das interessiere die Leute nicht, "die Leute wollen hören, ob Sie länger als zwei Perioden bleiben würden.

19.9., 21:44Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig: "Ja, ich bin Berufspolitikerin." - "Und Sie wollen das für ewig bleiben?", fragt Stronach.

19.9., 21:43Maria Sterkl derStandard.at

Bingoträchtige Sequenzen.

19.9., 21:42Maria Sterkl derStandard.at

Stronach spricht jetzt von "Ex-Geldern". Bitte übersetzen.

19.9., 21:42Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher hakt nach - Steuer auf fossile Energie. Stronach: "Man muss schauen, dass das nicht auf Lasten der Frauen geht."

19.9., 21:41Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher will von Stronach wissen, was er von höherer Besteuerung fossiler Energieträger halte. Stronach: "In Kanada gibt es ein Programm das heißt 'Grüne Helden'. Ich wurde auch zertifiziert als grüner Held."

19.9., 21:40Maria Sterkl derStandard.at

Die DiskutantInnen setzen ihre Themen jetzt selbst, Thurnher lässt sie gewähren. Glawischnig führt Steuerentlastungen für KMU in Diskussion ein.

19.9., 21:39Maria Sterkl derStandard.at

Stronach: "Es ist immer schön, wenn Leute volunteern."

19.9., 21:38Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig, nicht ungeschickt: Es gebe viele Funktionäre, die wichtige ehrenamtliche Arbeit leisten. "Es ist nicht fair, dass sie die verunglimpfen."

19.9., 21:38Maria Sterkl derStandard.at

Stronachs Parteiprogrammpunkt, von dem er gerade erst erfahren haben dürfte, scheint ihm sympathisch zu sein. "Das würde gut sein, ja."

Und schimpft wieder auf "Funktionäre".
19.9., 21:37Maria Sterkl derStandard.at

"Da gibts ja ein Projekt in Ihrem Parteiprogramm, die 'Österreich-Card'." - Stronach runzelt die Stirn: "Österreich-Card?"

19.9., 21:36Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher will jetzt aber wirklich über den Verkehr sprechen. Und zwar

möchte sie von Stronach wissen, ob er als neuer ÖBB-Eigentümer in den Koralmtunnel investieren würde. STronach würde erst einmal "Funktionäre abbauen". Und Arbeiter motivieren. Kein Wort zu Tunnelprojekten.
19.9., 21:35Maria Sterkl derStandard.at

Stronach heute ungewöhnlich geduldig im Zuhören.

19.9., 21:34Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig sagt "gern noch einen Satz dazu (zu ESM, Anm.), wenn Sie so darauf bestehen" - oje, Ingrid Thurnher.

19.9., 21:34Maria Sterkl derStandard.at

Stronach hängt noch immer im ESM-Thema fest. "Man gibt Milliarden an andere Länder aus, die noch korrupter sind"

19.9., 21:33Maria Sterkl derStandard.at

"Ich weiß nicht, ob Sie in letzter ZEit mit Öffis unterwegs waren, ich glaub nicht", sagt Glawischnig zu Stronach. Der schweigt.

19.9., 21:33Maria Sterkl derStandard.at

Es geht um den Verkehr.

Glawischnig will beim Straßenbau sparen und den SChienennahverkehr ausbauen.
19.9., 21:32Maria Sterkl derStandard.at

Thurnher will dringend Thema wechseln - hin zu einem "Thema, das die Leute beschäftigt"

Anscheinend gehört die Zukunft der Währung da nicht dazu.
19.9., 21:31Maria Sterkl derStandard.at

Stronachs neuer Rap heißt "Sie haben zugestimmt"

19.9., 21:30Maria Sterkl derStandard.at

"Darf ich Ihnen noch einmal erklären, worum es geht?", fragt Glawischnig Stronach.

Sie erklärt, die Grünen seien solidarisch mit Europa und "legen den Finger in die Wunde" des Hypo-Debakels.
19.9., 21:30Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig zu Stronach: "Ihr Europakonzept ist für Österreich gefährlich. Für die Zerschlagung des Euro stehe ich nicht zur Verfügung." - Stronach: "Frau Glawischnig widerspricht sich,

sie ist dagegen, dass man alle Banken rettet, und dann stimmt sie dem ESM zu."
19.9., 21:28Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig zu Stronach: "Sie treffen sich da mit Stronach in derselben Ecke". Sie meint Strache. Kann passieren.

"Jetzt bin ich schon selber durcheinander", sagt sie in Richtung Stronach.
19.9., 21:27Maria Sterkl derStandard.at

Stronach spaziert in Gedanken wieder in "ein Kaufhaus" und sieht dort nur außereuropäische Produkte.

Jetzt meistert er einen gigantischen Gedankensprung, mitten ins ESM-Thema hinein. "Und Sie, Frau Glawischnig, haben da zugestimmt."
19.9., 21:25Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig ruht sich aus, während Stronach bei Redezeit aufholt.

19.9., 21:25Maria Sterkl derStandard.at

"Aber lassen Sie mich jetzt etwas anderes sagen", droht Stronach.

19.9., 21:25Maria Sterkl derStandard.at

Stronach: Geschickt ausgewichen bei Thurnhers Frage, was wichtiger sei: neue Jobs oder Umweltauflagen.

19.9., 21:24Maria Sterkl derStandard.at

Stronach erzählt eine Neuigkeit: "Ich habe sehr viel investiert in Österreich. Vielleicht haben das einige Leute noch nicht gehört."

19.9., 21:23Maria Sterkl derStandard.at

Nein, es sind nur zwei Minuten Vorsprung, sagt die Uhr.

19.9., 21:23Maria Sterkl derStandard.at

Blind guess: Glawischnig mit doppelt so viel Redezeit wie Stronach.

19.9., 21:22Maria Sterkl derStandard.at

Erste Gemeinsamkeit: Stronach fordere, wie die Grünen, ein Fracking-Verbot. Das freue sie sehr, meint Glawischnig.

19.9., 21:21Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig lobt Arbeit der schwarzgrünen Regierung in Oberösterreich, Stronach versucht, die LInzer Swap-Affäre

der Landesregierung unterzuschieben.
19.9., 21:20Maria Sterkl derStandard.at

Hui, jetzt Thema Autos. Thurnher ortet bei den Grünen eine "naturgegebene Feindschaft zur Autoindustrie",

also auch zu Stronach. Glawischnig wieder mit Korruptionsthema.
19.9., 21:18Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig schlägt zurück: Stronach sei Teil einer Seeufer-Privatisierungswelle, unter der auch sie, Glawischnig, als Kärntnerin zu leiden habe.

19.9., 21:18Maria Sterkl derStandard.at

Eigentlich müsste man ihm danken dafür, dass er "dieses heruntergekommene Schloss" gekauft hat, meint Stronach.

19.9., 21:17Maria Sterkl derStandard.at

Es geht um den Untreue-Vorwurf beim Schloss Reifnitz, das Stronach jetzt als "Müllablagerungsplatz" bezeichnet.

19.9., 21:16Maria Sterkl derStandard.at

... und präsentiert kein Taferl, sondern einen ganzen Taferl-Kalender

19.9., 21:16Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig betont wieder ihre Kärntner Wurzeln...

19.9., 21:15Maria Sterkl derStandard.at

Stronach ist noch immer entsetzt: "Sie haben den Wein umgeschenkt. Bitte das ist nicht ehrlich. Wir sollen doch ein Beispiel sein für die Jugend. Und die Ehrlichkeit gehört auch zu den Werten und ist auch eine Wahrheit."

19.9., 21:15Maria Sterkl derStandard.at

Glawischnig: Wein-Umschütten wegen "Weinskandal" - und galant gleitet sie hinüber ins Korruptionsthema.

Beide skandalträchtigen Themen hätten die Grünen aufgedeckt.
19.9., 21:13Maria Sterkl derStandard.at

Stronach mit harten Bandagen, oder so.

Er wirft Glawischnig vor, "nicht ehrlich" zu sein. Warum? Weil sie als Teenager im elterlichen Betrieb Wein von alten in neue Gläser umgeleert hat.
19.9., 21:12Maria Sterkl derStandard.at

"In Salzburg sitzen SIe mit den Grünen gemeinsam am Futtertrog", sagt Thurnher zu Stronach. Was er dort umgesetzt habe?

Stronach will ausweichen. Thurnher lässt ihn nicht. Stronach versucht es noch einmal. Dann beschreibt er die Arbeit des Team Stronach Salzburg: "Ich habe zu meinen Leuten gesagt: Macht gute Arbeit für Salzburg"
19.9., 21:11Maria Sterkl derStandard.at

"Keine Autos mehr, keine Lastwägen mehr": Das drohe Österreich im Fall einer grünen Regierungsbeteiligung,

meint Stronach im Vorspann.
19.9., 21:09Maria Sterkl derStandard.at

War klar, dass Thurnher mit der Salzburg-Koalition einsteigen würde.

19.9., 21:08Maria Sterkl derStandard.at

Oh, der Jingle!

19.9., 21:08Maria Sterkl derStandard.at

Gleich geht's los. Da die Konfrontation zwischen Bucher und Strache ja Balsam für hitzige Gemüter war, sind Sie jetzt bestimmt gut ausgeruht

für ein fröhliches Ticker- und Postingerlebnis.
19.9., 19:49Maria Sterkl derStandard.at

Ich berichte live ab 21.05. Sie können schon jetzt posten, was Ihnen dazu einfällt.

19.9., 19:49Maria Sterkl derStandard.at

Stronach über Glawischnig bzw. die Grünen:

Was er bisher gewählt hat: „Die Grünen habe ich nicht gewählt, ich kann nicht wählen, was belämmert ist. Ich habe niemanden gewählt.“ (ORF-Wahlkonfrontation mit Heinz-Christian Strache)

"Wenn die Grünen regieren, kommen Tausende Menschen täglich nach Wien rein, weil sie am Land nix zum essen haben." (Wahlkampf-Auftakt des Team Stronach, 23.8.)
19.9., 19:43Maria Sterkl derStandard.at

Die Grünen-Chefin und der Milliardär

Zitate Eva Glawischnigs über Frank Stronach: "Stronach ist sowas von retro, ich habe von diesem Männergetue die Nase voll. Diese Machoallüren, wie sie in der ZIB2 deutlich geworden sind, müssen wir uns als österreichische Frauen nicht mehr gefallen lassen." (Wiener Zeitung, 24.8.2012)

"Stronachs Positionen sind schädlich für Österreich." (Puls 4-Wahlarena, 1. September 2013)

"Wir werden uns jetzt sehr genau anschauen, welche Versprechungen Stronach Abgeordneten für seine Klubgründung gemacht hat." (oe24, 20.8.2012)