PS4: Sony will bis März 5 Millionen Konsolen verkaufen

System müsste sich demnach deutlich besser als die PS3 zum Start verkaufen

Sony Computer Entertainment-Chef Andrew House zufolge rechnet der japanische Konzern bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im März 2014 rund 5 Millionen PlayStation 4-Konsolen verkaufen zu können. Die PS4 startet am 15. November in den USA, am 29. November in Europa und am 22. Februar in Japan. Will Sony sein Ziel erreichen, muss man im Vergleichszeitraum rund 1,5 Millionen Geräte mehr absetzen, als 2006 mit der PS3, die allerdings zuerst in den USA und Japan auf den Markt kam. Sollte sich die PS4 tatsächlich 5 Millionen mal bis März verkaufen, würde sie sich auch schneller verkaufen als Nintendos vergangenes Jahr erschienene Wii U, die bis März 2013 mit 3,45 Millionen abgesetzten Geräten deutlich unter Nintendos Erwartungen blieb. Microsoft gab bisher keine Prognose für den Verkauf der Xbox One ab.

Profitabel

Im Gegensatz zur PS3 dürfte die PS4 bei wesentlich niedrigeren Produktionskosten und einem günstigeren Preis von 399 Dollar/399 Euro von Beginn an profitabel sein. Gegenüber GameIndustry schätzt Wedbush Morgan-Analyst Michael Pachter, dass pro Konsole ein Gewinn von 25 bis 55 Dollar eingefahren werden könnte. Bei der PS3 musste Sony anfangs pro verkauftem Gerät einen Verlust von bis zu 200 Dollar hinnehmen, erst gegen Ende des Konsolenzyklus konnte das Unternehmen einen Gewinn mit der Hardware einfahren. "Ich denke, Sony muss einen Profit machen, der Konzern ist finanziell angeschlagen. Ich denke nicht, dass es keine Toleranz für ein Produkt gibt, das mit Verlust verkauft wird", so Pachter. (zw, derStandard.at, 19.9.2013)

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