Wohlstand und Fleischkonsum werden Nahrungsmittelbedarf bis 2050 verdoppeln

Mahnung vor Beginn der Jahrestagung des Club of Rome

Ottawa - 41 Jahre sind seit dem legendären Bericht "Die Grenzen des Wachstums" vergangen. Die zentrale Botschaft - nämlich dass wir mit den natürlichen Ressourcen zu verschwenderisch umgehen - gilt aber nach wie vor. Das zeigt eine aktuelle Warnung des Club of Rome, einem Zusammenschluss namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft aus mehr als 30 Ländern, die sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzen.

Der weltweite Bedarf an Nahrungsmitteln wird sich nach Einschätzung des Club of Rome bis zur Mitte des Jahrhunderts mindestens verdoppeln. Nicht nur, dass zu den jetzt sieben Milliarden Menschen weitere 2,6 Milliarden dazukommen dürften. "Hinzu kommen die massiven Verschiebungen bei der Ernährung durch mehr Wohlstand und die Nachfrage nach Fleisch", schrieb der Generalsekretär der NGO, Ian Johnson. Der Energiebedarf werde sich sogar verdreifachen, hieß es vor der am Donnerstag im kanadischen Ottawa beginnenden Jahrestagung.

Ohne ein Umdenken könne die Erde das nicht verkraften, so Johnson. "Wir verbrauchen die Schätze der Natur in einem historisch nie gekannten Ausmaß. Wir verlieren jede Sekunde fast einen halben Hektar tropischen Regenwald. Die Bestände an Meeresfischen sind so gering wie nie." So sei zum Beispiel vor Neufundland der Bestand an Kabeljau in nur Jahrzehnten dramatisch eingebrochen. "Es gibt viele Herausforderungen im 21. Jahrhundert. Nur wenige sind so groß wie die, den natürlichen Haushalt unseres Planeten wieder in Ordnung zu bringen." (APA/red, derStandard.at, 18. 9. 2013)

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Die Nahrungsmittel, die heute auf der Welt produziert werden, reichen nicht aus, um jeden Erdbewohner von heute damit satt zu beköstigen.

Das Problem wird mit der Zeit nicht kleiner. Da müssen sehr innovative Lösungen gefunden werden.

das ist mir wurscht, sagten sie.
und von dieser wurscht lebten sie noch vierzehn tage lang.

Die Lösung: Margarine aus Kohle!

http://www.spiegel.de/spiegel/p... 23785.html

Natürlich halte ich es nicht wirklich für eine Lösung.
Aber es ist immerhin ein faszinierender Gedanke, dass wir nicht nur Nahrungsmittel zu Brennstoffen, sondern auch fossile Brennstoffe zu Nahrungsmitteln verarbeiten KÖNNTEN.

Wir brauchen einen eigenen planeten zur kuh"produktion" - Spinat statt fleisch ist die lösung - und überhaupt weniger fressen mehr sport, das ist wohlstand! Unfassbar der Mensch ----

Esst die Reichen statt Tierleichen!

***ironie off***

soylent green!

*ironie on*

Weltbevölkerung drastisch reduzieren oder Fleischkonsum drastisch reduzieren?

Was ist wohl einfacher?
Durch die steigende Fleischproduktion werden enorm viele Nahrungsmittel (und Wasser) verschwendet, die stattdessen Nahrung für Menschen sein könnte. Korrupte Regierungen exportieren die vorhandenen Nahrungsmittel lieber aus Hungerländern, um damit die zunehmende Anzahl an Nutztieren zu füttern.
Zur Herstellung von Futtermitteln für diese steigt natürlich auch der Bedarf an Pestiziden, wodurch dann wieder Bienen und andere wichtige Insekten sterben und der Boden ausgelaugt wird.

die einzige logische konsequenz aus ihrer lebensfeindlichen einstellung...

führt zu einem kommunistischen regime. wie sich gezeigt hat, hatte und hat auch das ein paar nachteile...

An welchem Punkt ist meine Einstellung lebensfeindlich?

Weil ich die extreme/militante Einstellung vertrete, dass Nahrungsmittel nicht aus Hungerländern oder gerodetem Regenwald exportiert werden sollen, damit es Schnitzel und Leberkässemmel im Überfluss für die Mittel- und Oberschicht gibt?

Weltbevölkerung um 50 Milliarden zu hoch!

Die Hälfte des weltweiten Fischfangs, die Hälfte der Weltgetreideernte, 90% der Weltsojaernte sind nachfragebedingt nicht für menschlichen Verzehr bestimmt, sondern werden an jährlich 50 Mrd nichtmenschliche Lebewesen verfüttert, die von 7 pflanzlichen Kalorien 5 kal in Gülle und Klimagase, 1 kal in Schlachtabfälle und 1 kal in Muskelfasern, Muttermilch und Menstruation (Eier) umwandeln.
Österreich importiert Futtermittel aus Hungerregionen. Wer unvegan lebt, gibt den Auftrag zum Töten.

Tja die große Gefahr beim Kampf gegen die Armut ist das der der die Armut hasst irgendwann beginnt die Armen zu hassen.

Die Weltbevölkerung muss um mindestens 90 % reduziert werden!

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Dank der Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz (KI), ergo einer bald völlig autonom agierenden Androidentechnologie wird dies in den nächsten 20 Jahren auch möglich werden, lediglich die derzeitigen Taktgeber der Weltwirtschaft (bzw. alle Mächtigen der Welt) müssen einsehen dass hier neue Wege beschritten werden müssen um die Lebensqualität für die nächsten Generationen zu erhalten und sie sogar für alle zu ermöglichen...

Weltkriege oder sonstige destruktive Massnahmen sind nicht notwendig denn innerhalb von weniger als 2 Generationen wäre die Dezimierung der Weltbevölkerung problemlos mittels intelligenter natürlichen Geburtenkontrolle durchzuführen, z.B. über eine global agierende KI - Weltregierung ...

Das Ende des Geldsystems ist eigentlich eine logische Notwendigkeit!

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die ebenfalls über KI - Expertensysteme überwacht und gesteuert wird... so könnte dies ohne menschliche Fehlurteile (inkl. Korruption u. politische Spiele) über die weltliche Bühne gehen, so in der Art einer Echtzeitdemokratie die neutral über KI geleitet letztlich nur die globale Vernunft geschehen lässt u. in weiterer Folge niemand mehr übermässig begünstigt, bzw. langfristig sogar Jedermann auf den gleichen Entwicklungsstand geleitet... jedenfalls das reine Geldverdienen wäre dann nicht mehr notwendig lediglich ständig was kluges dazu Lernen u. neue Tätigkeiten auszuprobieren, rein um neue Erfahrungen zu sammeln u. um geistig u. körperlich auch in Zukunft flexibel zu bleiben wäre hier natürlich überaus sinnvoll u.a. verpflichtend .. :)

weniger kiffen

oder mehr kiffen ... die meisten Leute werden in diesem Zustand ruhiger und für die Umgebung angenehmer

Nefilim

Gutes Buch ;)

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Deine Kinder sind Dir auch wurscht?

das ist gut so

auch das is ma wuascht.

Denk ich ma auch oft. Aber hast Kinder?

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