"Paranoia": Datenklau als Karriereoption

  • Duell alter Haudegen, nur in Nebenrollen: Gary Oldman und Harrison Ford in "Paranoia".
    vergrößern 600x400
    foto: constantin

    Duell alter Haudegen, nur in Nebenrollen: Gary Oldman und Harrison Ford in "Paranoia".

In dem Thriller mit Gary Oldman und Harrison Ford in Nebenrollen geht es um eine unmoralische Offerte und ein revolutionäres Smartphone

Robert Luketics Corporate-Thriller "Paranoia" verfügt zwar über eine Menge Ideen, sie wirken jedoch so schleißig zusammengesetzt, als hätte sie ein Algorithmusprogramm (und kein Drehbuchautor) verbunden.

Adam Cassidy (Liam Hemsworth), ein junger, ehrgeiziger Mitarbeiter eines Telekommunikationskonzerns, erhält von seinem maliziösen Chef (Gary Oldman) eine unmoralische Offerte. Er soll sich beim größten Kontrahenten (Harrison Ford) als Vertrauensmann einschleusen und Details über ein revolutionäres Smartphone weiterleiten.

Abgesehen davon, dass Hemsworth mehr durch seine nackte Männerbrust als durch Schauspiel auffällt, vermag Paranoia seinem großspurigen Titel kaum gerecht zu werden. Die wenigen Spannungsmomente sind abgegriffene Genrestandards: Hochladen von Daten unter Zeitdruck! Auch Motivation und Hintergrund der Figuren sind sehr klischeehaft. (kam, DER STANDARD, 19.9.2013)

Share if you care
4 Postings
Datenklau als Karriereoption

Ein Karriereweg der bereits schlimmer überfüllt ist als unsere Psychologiefakultäten.

Ein Film mit einem Liam Hemsworth in der Hauptrolle interessiert mich schon einmal überhaupt nicht. Wie im Artikel vermerkt, ist er ein mieser Schauspieler und auf seine nackte Brust kann ich auch verzichten, dazu finde ich ihn viel zu hässlich.

so klischeehaft, weil die Realität die Filmfiktion überholt hat?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.