Frühere Versace-Villa für 41,5 Millionen Dollar verkauft

Ansichtssache

Die ehemalige Villa des Modeschöpfers Gianni Versace am Ocean Drive in Miami Beach wurde am Dienstag für 41,5 Millionen Dollar versteigert. Damit wurde zwar das Mindestgebot von 25 Millionen Dollar deutlich übertroffen. Die Hoffnungen von Lamar Fischer, Chef des Auktionshauses Fischer Auction Company, erfüllten sich aber nicht. Er hatte im Vorfeld der Auktion mit einem Kaufpreis von 50 Millionen Dollar geliebäugelt.

Käufer der Villa mit zehn Schlafzimmern, elf Badezimmern und vergoldetem Swimming Pool ist die Unternehmensgruppe der New Yorker Nakash-Familie, zu der unter anderem die Jeansmarke "Jordache" gehört. Mitgeboten hatte unter anderem auch Donald Trump.

Gianni Versace wurde 1997 auf den Stufen vor dem Haupteingang erschossen, seitdem ist die Villa ein beliebtes Motiv für Touristen. Im Jahr 2000 hatte Telekom-Unternehmer Peter Loftin das Anwesen von Versaces Familie erworben und in ein exklusives Boutiquehotel umgebaut. Er ging jedoch in Konkurs, was letztlich zur nunmehrigen Versteigerung führte. Die neuen Besitzer hegen nun wieder Hotel-Pläne: Sie wollen Versaces Familie um die Erlaubnis bitten, es "Versace Hotel Villa" nennen zu dürfen. (red, derStandard.at, 18.9.2013)

Bild 1 von 5»
foto: reuters/gaston de cardenas
Share if you care.