Schneearmer Winter auf Grönland zeigt Folgen

ZAMG-Befund: Eisverlust im Nordosten heuer dreimal so hoch wie im Schnitt der vergangenen Jahre

Wien - Wie von den Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) vorhergesagt, ist der Eisverlust an den Gletschern im Nordosten Grönlands heuer besonders dramatisch. Die ZAMG meldet einen Verlust von 1,4 Metern Eisdicke beim Freya-Gletscher in diesem Jahr. Damit wurde der Durchschnittsverlust der vergangenen drei Jahre um das Dreifache übertroffen.

Im Juni 2013 warnten die ZAMG-Forscher vor der Schmelze, nachdem im Winter auf Grönland - anders als in Mitteleuropa - extrem wenig Schnee gefallen war. Das Schmelzen aller küstennaher Gletscher Grönlands fiel ebenfalls überdurchschnittlich stark aus. Hier verschwand rund ein halber Meter mehr Eis als im Mittel. Diese Verluste tragen auch zum Anstieg des Meeresspiegels bei. In der Gesamtheit belief sich das Schmelzen des grönländischen Eisschild allerdings ungefähr auf das Mittel der vergangenen Jahre.

Die ZAMG ist seit dem Internationalen Polarjahr 2007/08 an Projekten an der Forschungsstation Zackenberg in Nordost-Grönland beteiligt. "Ziel unseres Projektes in Nordost-Grönland ist es, die Massenbilanz über einen möglichst langen Zeitraum direkt zu messen und diese mit der klimatischen Entwicklung in der Region in Zusammenhang zu stellen. Da in dieser Region keine direkten Messungen vorliegen, sind die Daten eine wertvolle Grundlage für die Verifikation von Gletscher- und Klimamodellen und somit für die Klimaforschung allgemein", so Bernhard Hynek, Gletscherforscher an der ZAMG. (APA/red, derStandard.at, 18. 9. 2013)

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ein paar daten zur reduktion des Eises in der Arktis

http://www.washingtonpost.com/blogs/cap... 7-visuals/

Es läuft immer auf das gleiche hinaus, die einen sagen es gibt keinen und die anderen sagen es gibt den Klimawandel. Fakt ist das das Ausbeuten und Verdrecken des Planeten nicht gut ist und wenn wir so weiter machen werden wir in einer Kloake leben oder sterben. Es wird ständig über den nicht bestätigten Klimawandel diskutiert um das Verdrecken und Zerstören zu rechtfertigen. Wir sollten anfangen uns wie Säugetiere zu verhalten und die einigermaßen gebildet sind wissen was das bedeutet.

vor allem halte ich es für sehr riskant

wir haben nur diesen einen Planeten und man sollte sich auf sein Bauchgefühl verlassen was nun stimmt oder nicht...

Es liegt dann genau genommen auf der Hand, dass es für die Natur, deren Teil wir sind, schlecht ist, wie wir sie ausbeuten.

...aber der Klimawandel wir mittlerweile ja nicht mehr abgestritten - jetzt geht es den Skeptikern nur mehr um die menschliche Beteiligung daran... es wird nur mehr darüber gestritten ob man nun weiter bedenkenlos Dreck in die Luft blasen kann oder vielleicht doch vernünftiger agiert.
...auf Gutachten kann man sich leider nicht verlassen - die kosten Geld und das meißte Geld haben diejenigen, die ein vitales Interesse am Status Quo haben...

"In der Gesamtheit belief sich das Schmelzen des grönländischen Eisschild allerdings ungefähr auf das Mittel der vergangenen Jahre."

DAS wär ja mal eine schlagzeile :)

... ungefaehr auf das Mittel der vergangenen Jahre. --> weil gerade in den vergangenen jahren der Gletscher sehr stark geschmolzen ist.

Das aktuelle Schmelzen ist jedenfalls um ein Eck mehr als das Mittel der Vergangenen Dekaden.

hier ein Graph zum groenlaendischen Eisschild:
http://www.skepticalscience.com/pics/GRACE_2010.gif

Deswegen ist mein Lieblingseis immer ausverkauft :-)

Mal ehrlich, es wird doch immer nur das publiziert, was den sog. Klimawandel untermauern könnte. Alles Andere wird absichtlich unter den Teppich gekehrt. Da wurde noch vor ein paar Jahren für Österreich prognostiziert, dass es hier bald keine Schnee mehr geben wird und alles austrochnet. *haha*
Es gibt immer mehr Schnee, immer kältere und längere Winter und Regnen tut es auch oft mehr als genug. So what ?

Den Unterschied zwischen Klima und Wetter hat Ihnen noch niemand erklärt, oder?

Gerhard 56 hat Recht.

Die Winter in Österreich werden seit 25 Jahren wieder kälter und schneereicher. Der vorläufige Höhepunkt der warmen Winter war Ende der 1980er Jahre.

A) liefern sie Daten
B) erklaeren sie warum genau die winter-temperatur in oesterreich im jaenner ein marker fuer die temperatur auf der ganzen welt sein sollte.

Ich kann ihnen auch schon die antwort geben: sie wollen nicht wahrhaben, dass die globale temperatur steigt und dass sich das klima (wg. der menschlichen aktivitaet) wandelt und daher betreiben sie fleissigst cherry picking.

Falsch!

Ich sage überhaupt nichts zum Thema Klimawandel. Ich weiß auch nicht, wie sich das Klima in Zukunft entwickeln wird. Ich halte nur fest, dass die Winter auf Österreichs Bergen seit 1988 immer kälter werden. Nicht mehr und nicht weniger.

sicher?

kalt ja (im Gegensatz zum letzten Winter), aber sehr trocken - kaum Niederschläge...

http://derstandard.at/136370774... dramatisch

Der Sommer war auch extrem trocken - wenn, dann gab es kurzfristig massive Niederschläge, die der Boden dann nicht aufnehmen konnte...

Muren... Sturm...

Die Winter werden in den ...

.... österreichischen Bergen seit 25 wieder kälter. Bei den Niederschlagssummen (Schnee) ist kein klarer Trend erkennbar.

Vergessen Sie´s. Das einzige, was viele hier zur CO2-Vermeidung beitragen, ist das Brett vorm Kopf ...

Eisschild Nordpol 2013

Falls sich jemand aus der Community fragt, warum es 2013 keinerlei Meldungen zur Eisschmelze am Nordpol gibt ... nun ... hmmm ... es könnte daran liegen, dass der Eisschild im Sommer 2013 eine beachtliche Stärke aufweist ... etwa 50% mehr als letztes Jahr:
http://www.ijis.iarc.uaf.edu/seaice/ex... tent_L.png

Lol?

Auch noch "Stärke" schreiben... Die EisAusdehnung ist größer, die Stärke auch, aber lang nicht so viel und bewegt sich auf Niveau der letzten 5 Jahre.

Egal was sie hier posten oder nicht, das arktische Meereis wird spätestens in 4 Jahren im Sommer verschwunden sein - denken sie daran!

wer sagt das?

ja, das kann sein. oder auch nicht. NIEMAND kann die zukunft voraussagen. schon gar kein Klimaforscher.

... SIE koennen die zukunft nicht vorhersagen und SIE koennen keine prognosen erstellen, weil SIE keine ahnung von wissenschaft, statistik, physik, chemie, atmosphaere, sonne u.dgl. haben.

Wissenschaftler koennen die Zukunft auch nicht vorhersagen, aber sie koennen sehr gute prognosen liefern. Vor allem verstehen die Wissenschaftler auch, wie man uncertainties abschaetzt und wie man Daten und Modelle kombiniert um eben zu guten prognosen zu kommen. Immerhin die Prognose von James Hansen von vor 30 Jahren zur globalen erwaermung wird (leider) sehr gut von der Wirklichkeit bestaetigt.

Schon mal was von Piomas gehört?

Wenn sich jemand in der Community solche Fragen stellt

ist ihm/ihr entweder dieser Artikel - als Beispiel für viele andere - entgangen, oder er/sie stellt sich absichtlich naiv:
http://diepresse.com/home/mein... ern.portal

Kann Käptn Iglo...

...keine Diagramme lesen? Die heurige Kurve nähert sich der aus 2010 an - das ist immer noch genug und mehr, als in den meisten Jahren davor. Abgesehen davon ist die Einheit auf der y-Achse km2, woraus lesen Sie da eine besonders" beachtliche Stärke" (Mächtigkeit? Dicke?) des Eisschilds?

weil letztes jahr soviel Eis geschmolzen ist wie noch nie seit beginn der (satelliten-)aufzeichnungen.

Stimmt!

So viel wie noch nie seit 1979 (!!!). Dh wir sprechen von einer 34jährigen Messreihe. Vergessen Sie das getrost. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun.

als ob sie wuessten was wissenschaft ist und was mit wissenschaft zu tun hat...

ihr eigenen kommentare: "...im Sommer 2013...", "Seit 25 Jahren sinken die Temperaturen..."

es hat also nur die wissenschaft zeitreihen >34 jahre vorzulegen, damit daten "etwas mit wissenschaft" zu tun haben. für die p.t. skeptiker-fraktion gibt es eine ausnahmeregelung: da genügen schon 25 jahre oder überhaupt nur ein sommer, gell?

Hab Ihnen versehentlich Grün gegeben.

Dastut mir in diesem Fall wirklich leid, denn ein Diagramm absichtlich völlig entstellend zu interpretieren und dann anderen erklären zu wollen was Wissenschaft sei ist letztklassig.

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