Apple bietet jetzt auch ältere App-Versionen zum Download an

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    foto: apa

Entwickler können sich ganz darauf konzentrieren, ihre Programme ans neueste iOS-Update anzupassen

Wann immer Apple eine neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS herausbringt, gibt es eine bestimmte Geräte-Generation, die nicht mehr unterstützt wird. Für Besitzer von älteren iPhones, iPads und iPods ist das besonders ärgerlich. Sie müssen nicht nur auf viele neue Funktionen verzichten, die Apple mit jedem größeren iOS-Update einführt. Für sie wird es auch immer schwieriger, an kompatible Apps zu kommen. Denn die Entwickler von beliebten Programmen wie Angry Birds oder Foursquare passen ihre Programme schnell ans neue Betriebssystem an – was zur Inkompatibilität mit älteren iOS-Versionen führt. Viele Titel lassen sich darum nicht mehr über den App-Store auf Geräte herunterladen, auf denen nicht die aktuellste iOS-Version läuft.

Nicht jedes Jahr die neueste Geräte-Generation

Wie ein Nutzer des US-Nachrichtenaggregators Reddit jetzt aber berichtet, hat Apple ein Einsehen mit den Kunden, die sich nicht jedes Jahr die neueste Geräte-Generation leisten können. Auf einem Bild, das auf Reddit veröffentlicht wurde, ist ein iPhone zu sehen. Per Pop-Up wird der Besitzer darüber informiert, dass die App, die er eigentlich herunterladen wollte, eine neuere iOS-Version benötigt. An dieser Stelle war bisher Schluss – es sei denn, der Nutzer lud sich das Update herunter, falls das überhaupt möglich war. Nun wird jedoch gefragt, ob man vielleicht eine ältere Version der App herunterladen möchte. Eine, die auch auf älteren Geräten mit nicht mehr aktuellem Betriebssystem läuft.

Programme ans neueste iOS-Update anpassen

Viele Kunden und Entwickler dürften den jüngsten Schritt Apples willkommen heißen. Während es für Nutzer nun auch weiterhin die Möglichkeit gibt, Apps für ältere Betriebssysteme problemlos herunterzuladen, können sich Entwickler ganz darauf konzentrieren, ihre Programme ans neueste iOS-Update anzupassen. (Jörgen Camrath, WSJ.de/derStandard.at, 18.9. 2013)

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