Google bleibt beliebtester Arbeitgeber für Studenten

Unternehmen ist seit fünf Jahren an der Spitze - Nestlé, Credit Suisse und UBS sind weltweit beliebt - USA stellen die meisten attraktiven Arbeitgeber

Zürich - Eine Stelle bei Google ist das, was sich Studenten auf der ganzen Welt wünschen. Der Informatikgigant verteidigt seit fünf Jahren den Spitzenplatz als weltweit attraktivster Arbeitgeber, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Universum zeigt.

Aus der Studie gehen zwei Ranglisten der beliebtesten Unternehmen weltweit hervor. Die eine erfasst die 50 beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftsstudenten, die andere diejenigen der Ingenieurs- und Informatikstudenten. Auf beiden Ranglisten steht Google an der Spitze.

Wirtschaftswissenschaftler

Auf dem zweiten Platz folgt bei den Wirtschaftswissenschaftlern Ernst & Young. Das Beratungsunternehmen lag im letzten Jahr noch auf Platz Sechs und gehört damit zu den Aufsteigern. Auf dem dritten Rang liegt Goldman Sachs, danach folgen PwC, Microsoft, Apple, Deloitte, KPMG, Coca Cola und auf dem zehnten Rang P&G.

Unter den Top 50 der Wirtschaftsstudenten stark vertreten sind Beratungsunternehmen und Wirtschaftsprüfer: "Solche Arbeitgeber werden als so attraktiv angesehen, weil Studierende sie mit Attributen assoziieren, die ihnen wichtig sind: Markterfolg, persönliche Weiterentwicklung und sichere Beschäftigung", sagt der Chef von Universum, Petter Nylander.

Ingenieurs- und Informatikstudenten

Bei den Ingenieuren und Informatikern folgen auf Google weitere IT-Grössen. Microsoft konnte auf den zweiten Rang aufsteigen und verdrängt damit IBM auf den dritten Platz. An vierter Stelle folgt Apple, an fünfter mit BMW der erste Autohersteller. Danach kommen General Electric, Intel, Siemens, Sony und Shell.

Zu den weltweit beliebtesten Arbeitgebern zählen keine österreichischen, wohl aber drei Schweizer Unternehmen: Nestlé liegt bei den Ingenieuren und Informatikern auf Platz 19, bei den Wirtschaftswissenschaftlern auf Platz 25. Credit Suisse und UBS schafften es nur bei Wirtschaftsstudenten in die Top 50, wobei die Credit Suisse auf Rang 36, die UBS auf Rang 41 liegt.

USA vor Deutschland

Die Mehrheit der attraktivsten Arbeitgeber stammt indes aus den USA, so etwa Apple, Coca Cola, Goldman Sachs, Google, Microsoft oder PwC. Am zweitstärksten vertreten ist Deutschland mit neun Unternehmen, darunter BMW, Daimler, Deutsche Bank, Siemens und Volkswagen.

Das weltweit wichtigste Karriereziel für die Wirtschafts-, Ingenieurs- und Informatikstudenten ist eine ausgewogene Work-Life-Balance. Danach folgt der Wunsch nach einer sicheren Stelle. Als drittwichtigstes Karriereziel wurde die intellektuelle Herausforderung genannt.

Das Arbeitgeberranking von Universum basiert auf der Befragung von rund 200.000 Studierenden in den zwölf größten Volkswirtschaften der Welt: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland und USA. (APA, 18.9.2013)

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7 Postings
Studentenbude

Wundert mich nicht denn das ist die gerade Erweiterung der Schule, Chaos and die linke Hand weiss nicht was die Rechte macht. Obendrein haben die ihren Algo so absurd veraendert das man nur mehr auf gutes Ranking kommt wenn man bloss nicht ueber das Subject in eine Seite schreibt sondern nur mehr periferes. Die sind zur Zeit auf dem Niveau von Alta Vista vor etwa 10 Jahren. Auch der Blogger hat nicht mal das Niveau von Frontpage vor 13 Jahren, seit die den Schmidt weggeschafft haben funktioniert bei dem Laden fast nichts mehr.

"Google bleibt beliebtester Arbeitgeber für Studenten"

Wie kann eine Firma "beliebtester Arbeitgeber" sein, wenn die meisten der Befragten dort noch nie gearbeitet hat? Schwachsinnige Umfrage... Wenn genug "Willy Wonkas Schokoladenfabrik" angeben, kommt die dann auch auf die Liste? Die gibt's zwar nicht, aber die Aussage ist genauso sinnvoll wie die, dass man gerne bei "Nestle" arbeiten möchte obwohl man nicht weiss wie es dort wirklich abläuft.

Tschuldigung?!

Sorry, was sind denn das für Arbeitgeber, die die da gut finden?! Wer will für Nestle arbeiten? Der Zugang zu Wasser ist ein Menschenrecht! Goldman Sachs, Coca Cola?! Ade du schöne Welt, es kann nur noch bergab gehen, wenn das die Kids von heute wollen. Heute stehen total viele Informationen zur Verfügung und da sollten die Leute wirklich fähig sein, auch ethisch bessere Entscheidungen zu treffen und kritisch zu sein. Igitt jedenfalls.

Sie müssen die Denkweise ja nicht teilen, aber nachvollziehbar ist das ganz einfach. Pointiert gesagt:

Wenn das Wasser in Zukunft Nestle gehört, ist es natürlich für mich besser, wenn ich bei Nestle arbeite als bei einem Konkurrenten.

Aber widerlich finden darf ichs schon, dass man dort arbeiten will, wenn man das weiß, wie die drauf sind?! Ich hätte mehr Hoffnung für unseren Planeten, wenn auf solchen Listen WWF, Amnesty oder Greenpeace ganz oben auf der Liste stehen würden.

Erklären Sie das doch morgen früh mal Ihrem Trafikanten. Der ist wahrscheinlich für die Hälfte der Gräber auf dem Dorffriedhof verantwortlich.

Philosophieren kann man auch darüber, ob man den Hermann Maier sympathisch findet oder nicht - aber der Kerl war ein Champion, inmitten von sehr starker Konkurrenz.

Eine Firma, die aus so etwas banalem wie Kaffee eines der innovativsten Produkte bauen, damit einen eigenen Markt schaffen, viel Geld verdienen und Millionen von Kunden auf der ganzen Welt zufrieden machen kann - die ist zumindest mal echt super. Wen die Mitarbeiter gerne dort arbeiten noch umso besser.

Naja, im Artikel steht dazu:

"Solche Arbeitgeber werden als so attraktiv angesehen, weil Studierende sie mit Attributen assoziieren, die ihnen wichtig sind: Markterfolg, persönliche Weiterentwicklung und sichere Beschäftigung".

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