Salzburg: Verkehrsinitiative verlangt Schulterschluss mit Tirol

3. August 2003, 20:32
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Lösungen müssen auch für Salzburg durchgesetzt werden - Sprecher Haibach kündigt Nachtblockade der Tauernautobahn für Lkw an

Salzburg - Einen Schulterschluss mit Tirol in Sachen Transitpolitik verlangte der Sprecher der Plattform der Verkehrsinitiativen im Zentralraum Salzburg, Peter Haibach in einer Aussendung.

Salzburg müsse mit Tirol solidarisch gleichziehen und in Brüssel klar machen, dass nicht nur Tirol, sondern auch Salzburg ein Transitproblem habe. Wenn dies Salzburg nicht gelinge, dann bestehe die Gefahr, dass die EU nur Tirol einen Sonderstatus einräume, Salzburg aber nicht, warnte Haibach.

Ganzjähriges Nachtfahrverbot für Lkw wie in Tirol

Von der Salzburger Landesregierung verlangt der Plattform-Sprecher ein ganzjähriges Nachtfahrverbot für Lkw wie in Tirol, ein sektorales Fahrverbot für bestimmte Massengüter ohne weitgehende Ausnahmen für Inländer, Verstärkung der Lkw-Kontrollen, Anhebung der Maut auf der Tauernautobahn auf das Niveau der Brennermaut, Bau weiterer Multikontrollstellen, Errichtung weiterer Messstellen für Schadstoffe, klares Nein zu den zweiten Tunnelröhren durch Katschberg und Tauern sowie die Einhebung einer Staumaut für den Pkw-Urlauberverkehr.

Schulterschluss mit Tirol

Vor allem das Nachtfahrverbot und das sektorale Fahrverbot wären für den Schulterschluss mit Tirol wichtig, ist Haibach überzeugt. Sollte das Lkw-Nachtfahrverbot nicht bis Ende September beschlossen werden, kündigte Haibach für diesen Zeitpunkt eine Nachtblockade der Tauernautobahn für Lkw an. (APA)

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