Häufige Lungenkrankheit unter US-Soldaten wird überprüft

3. August 2003, 15:34
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Bisher rund hundert Fälle in der Golfregion - Ursache der Erkrankung bisher nicht geklärt

Washington - Die US-Armee untersucht die rätselhafte Häufung von Lungenentzündungen bei Soldaten, die im Irak und der Golfregion stationiert sind. Ein Medizinerteam sei nach Deutschland in das US-Militärkrankenhaus Landstuhl entsandt worden, wo ein Großteil der Erkrankten behandelt wurde, teilte ein Militärsprecher am Freitag in Washington mit. Das zweite Team werde im Irak mit Ärzten in Feldlagern sprechen und Boden-, Luft- und Wasserproben testen.

Seit März zogen sich bisher etwa hundert in der Golfregion stationierte US-Soldaten eine schwere Lungenentzündung zu. In 15 Fällen mussten die Erkrankten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden. Zwei der Patienten starben. Nach Statistiken der US-Armee ziehen sich im Durchschnitt nur neun von 10.000 US-Soldaten im Jahr eine Lungenentzündung zu. (APA)

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