Mars in Rekordnähe

2. August 2003, 10:00
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Sternschnuppen-Maximum von 11. auf 12. - der Sternenhimmel im August

Die Dauer des lichten Tages sinkt von 15h 3' auf 13h 29', die Dämmerungsdauer sinkt von 2h 22' auf 1h 54'. Am 23. um 1508 MESZ steht die Sonne am Anfang des Tierkreiszwölftels Jungfrau.

Der Mond erreicht am 5. sein Erstes Viertel und wird am 12. zum Vollmond. Am 14. steht er beim roten Mars. Er durchläuft am 19. die Erdnähe und erreicht am 20. sein Letztes Viertel. Letztmals können wir den Mond als zarte Altlichtsichel am 26. tief in der Morgendämmerung nahe ONO sehen, bevor er am 27. zum Neumond wird. Am 29. taucht er als feine Neulichtsichel tief in der westlichen Abenddämmerung auf, erreicht am 31. die Erdnähe und am 5. das Erste Viertel.

Merkur, Venus, Jupiter sind unsichtbar. Mars steht als hellster Lichtpunkt abends tief zwischen OSO und O. Am 27. ist er nur 55,76 Mio. Km von der Erde entfernt. Tags darauf steht er in Opposition zur Sonne. Erst 2287 kommt er der Erde näher, bis auf 55,69 Mio. Km. Saturn steht morgens zwischen ONO und O. Die Sternschnuppen der Perseiden erreichen ihr Maximum in der Nacht von 11. auf 12. August.(Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 2. 8. 2003)

Die Karte zeigt die Sternbilder am 7. um 22 und am 21. um 21 MESZ. Sie werden am 23. um 22 im Sternengarten Georgenberg in Wien-Mauer samt dem den Sommer beherrschenden Mars gezeigt und erklärt. Treffpunkt Aufgang Wotruba-Kirche, Wien Mauer. Teilnahme frei.

Näheres unter Telefon 01 / 889 35 41 oder beim Astronomischen Büro
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