Ins Weltall für den 10-Millionen-Dollar-Preis

2. August 2003, 11:00
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Etappensieg für "Starchaser Industries" im Rennen darum, als erste Privatorganisation den Weltraumflug zu schaffen

Es winken 10 Millionen Dollar: Soviel hat die von US-Geschäftsleuten finanzierte X PRIZE Foundation für die erste Privatorganisation, die einen erfolgreichen bemannten Flug ins Weltall zustande bringt, ausgesetzt. Weitere Bedingungen: Das Raumgefährt muss aus Privatmitteln finanziert, gebaut und gestartet werden, drei Menschen in eine Höhe von 100 Kilometern hinauf und auch heil wieder zurück bringen - und innerhalb von zwei Wochen für den nächsten Start bereit sein.

Mehr als 20 Teams weltweit arbeiten derzeit an entsprechenden Projekten. Eines davon, das Manchester-basierte Unternehmen "Starchaser Industries", ist unlängst einen großen Schritt näher ans Ziel gekommen. In der vergangenen Woche wurden zwei Tests erfolgreich durchgeführt, bei denen eine mit einem Insassen bestückte Eigenbau-Raumkapsel aus einer Höhe von 3.000 Metern aus einem Flugzeug abgeworfen wurde. Während des Gleitflugs absolvierte die 250 Kilogramm schwere und drei Meter lange "Nova 2"-Kapsel einige Manöver, um ihre Steuerbarkeit zu testen. Anschließend landete sie wie geplant in der "Red Zone"-Absprungszone im US-Bundesstaat Arizona.

"Diese Tests bilden einen wichtigen Meilenstein im bemannten Weltraumprogramm von Starchaser Industries", freut sich Steve Bennett, Geschäftsführer des Unternehmens. (red)

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    Steve Bennett und die "Nova 2"-Kapsel

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