Gene fördern Suchterkrankungen bei Mädchen

2. August 2003, 14:00
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Burschen lassen sich eher zum Probieren animieren

Oxford - Bei Mädchen spielen Gene für die Entwicklung von Suchterkrankungen eine größere Rolle als bei Burschen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie amerikanischer Wissenschafter der Virginia Commonwealth University. Die Forscher hatten die Daten von 1.071 Zwillingen im Alter von zwölf bis 17 Jahren ausgewertet und untersucht, welchen Einfluss Gene und soziales Verhalten auf die Entstehung von Suchterkrankungen haben.

Demnach lassen sich Burschen mehr als Mädchen von der Familie und von Freunden animieren, illegale Drogen, Alkohol oder Zigaretten auszuprobieren. Bei den Mädchen seien die genetischen Einflüsse dagegen deutlich stärker. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Child Psychology and Psychiatry" veröffentlicht. (APA/AP)

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