Hightech-Tools für Haustierbesitzer

13. September 2013, 09:15
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Von der Fütterungsanlage bis hin zum Bewegungstracker gibt es für Haustierbesitzer allerhand Spielzeug

Menschen, die aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit wenig zuhause sind, haben oftmals keine oder nur wenig  Zeit, sich um ihre Haustiere zu kümmern. Damit man aber trotzdem weiß, was das Tier zuhause so treibt während man im Büro sitzt, haben in den letzten Jahren zahlreiche Unternehmen Gadgets zur Überwachung von Haustieren entwickelt.

Profitable Branche

Die High-Tech-Tools sind vor allem dazu gedacht, das Haustier zu beschäftigen oder zu beobachten. Wie die "New York Times" berichtet, handelt es sich um eine hochprofitable Branche, wenn man bedenkt, dass zwei Drittel aller Amerikaner Haustiere haben.

Bewegungstracker

Für Hunde gibt es beispielsweise ein kleines Gerät namens "Whistle", ein kleiner Metallknopf, der ans Halsband angebracht werden kann. Dieses Gerät zeichnet sämtliche Bewegungen des Hundes auf und schickt die Daten an eine Smartphone-App. Das 100 Dollar teure Gerät verrät dem Besitzer somit, ob sich der Hund gerade bewegt oder schläft. Tracking-Tools für Haustiere gibt es auch aus Österreich: "Tractive" baut GPS-Geräte für Hunde und Katzen, die ebenfalls Updates an Smartphones schicken.

Ein- und Ausgehen

Ähnliche Funktionen bietet auch "Tagg", ein Haustier-Tracker, der ursprünglich dazu gedacht war, Tiere wiederzufinden. Das mit GPS ausgestattete Gerät zeichnet aber mittlerweile ebenfalls sämtliche Bewegungen des Haustieres auf. Die Bewegungen der Haustiere werden aber nicht unbedingt nur am Körper gemessen. So gibt es mittlerweile auch Türklappen für ein- und ausgehende Katzen, die den Besitzer über das Ein- und Ausgehen des Tieres informieren, wie beispielsweise "PASSport". Mit einem am Tier angebrachten Chip wird die Tür aktiviert. Dazu kann der Besitzer sogar Zeitfenster festlegen – für bis zu 20 Haustiere.

PetZen

Für Tiere, die aber gar nicht rausgehen möchten und lieber auf der faulen Haut liegen, gibt es sogar Laufbänder. Hersteller wie "PetZen" verzeichnen angeblich stark wachsendes Interesse an den Geräten, die zwischen 500 und 1000 US-Dollar kosten. Auch das Start-up "Go-Go Dog Pals" will Hunde animieren, sich zu bewegen. Das Unternehmen produziert ferngesteuerte Objekte, die wie Tiere aussehen und den Hund zum Jagen animieren sollen. Für so ein Gerät muss man allerdings 230 Dollar hinlegen. Dafür kann man sich zwischen Stinktier, Katze und Waschbär entscheiden.

Lichtpunkte für Katzen

Katzenbesitzer werden auch wissen, wie sehr Katzen es lieben, kleinen Lichtpunkten, die von Laserpointern ausgehen, nachzujagen. Ein automatisches System namens "FroliCat" schickt solche Strahlen automatisch aus, in einem festgesetzten Intervall. Die Bewegungen, die das Gerät dabei vollführt, sollen dabei völlig zufällig sein. Für 39 Dollar bietet dieses Gerät 16 verschiedene Spielvarianten.

Fütterungszeit

Für das Leckerli zwischendurch gibt es auch Futtersysteme, die Tiere herausfordern. So wird das Futter in Luken und Öffnungen versteckt, die sich erst öffnen lassen, wenn das Tier auf bestimmte Knöpfe drückt oder andere Hebel in Bewegung setzt. Die größte Freude macht man dem Tier aber wohl immer noch, indem man ihm die geliebten Leckereien persönlich aus der Hand füttert. (red, derStandard.at, 13.9.2013)

  • "Whistle" speichert sämtliche Bewegungen des Hundes und schickt sie an eine App
    foto: whistle

    "Whistle" speichert sämtliche Bewegungen des Hundes und schickt sie an eine App

  • Die "Go-Go Dog Pals" sollen Hunde zu Bewegung animieren

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