US-Botschaft: Keine Pläne zu Schließung der Wiener "NSA-Villa"

11. September 2013, 16:37
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Keine Entscheidung über Zukunft des angeblichen NSA-Lauschpostens getroffen

Die US-Botschaft in Wien hat einen Bericht über die angeblich geplante Schließung der als Lauschposten des US-Geheimdienstes kolportierten Wiener Villa dementiert. Die diplomatische Vertretung habe noch "keine Entscheidung über die Zukunft" des Gebäudes getroffen, erklärte ein Sprecher am Mittwoch auf APA-Anfrage. Demnach existierten derzeit keine Pläne, die Villa im 18. Bezirk zu schließen.

Aufgrund überholter Technik

Zuvor hatte "futurezone.com" der Tageszeitung "Kurier" berichtet, dass der angebliche Horchposten der NSA in einem Jahr aufgrund überholter Technik geschlossen werden solle. Den Stand der Technik wollte die US-Botschaft gegenüber der APA nicht kommentieren, bekräftigte jedoch erneut, dass es sich bei dem Gebäude in der Pötzleinsdorfer Straße um keinen Lauschposten des US-Geheimdienstes, sondern um ein "Open Source Center" handle. Dort werden laut früheren Angaben lediglich öffentlich zugängliche Informationen aus aller Welt ausgewertet.

"Spaziergang"

Am Sonntagnachmittag haben sich rund 200  "Freunde der Architekturfotografie" zu einem "Spaziergang" zu dem Gebäude getroffen. Der Bericht eines Bloggers, die Polizei habe ihn beim Fotografieren vor der Villa festgehalten und seine Daten aufgenommen, veranlasste den Kommunikationsberater Rudolf Fußi zur Organisation des Spaziergangs - der WebStandard berichte. (APA, 11.09. 2013)

  • Die #NSAVILLA in Wien
    foto: sum

    Die #NSAVILLA in Wien

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