Promotion - entgeltliche Einschaltung

Forscherkarriere mit FH-Studium

17. September 2013, 09:43

Günther Mayr wollte ursprünglich nicht in die Forschung. Dann aber entwickelte er an der FH Oberösterreich ein Prüfverfahren für Flugzeugteile mit.

Tragflächen, Rumpf oder Leitwerk von Flugzeugen bestehen meist aus Verbundwerkstoffen und müssen einer gründlichen Kontrolle unterzogen werden, um die hohen Sicherheitsstandards zu erfüllen. Bisher wurden die Teile zeitaufwändig per Ultraschall durchleuchtet. Die FH Oberösterreich in Wels forscht seit 2006, unterstützt vom Flugzeugteilehersteller FACC, an einem schnelleren und genaueren Prüfverfahren – der „Aktiven Thermografie“.

Mittlerweile hat das Forscherteam, zu dem auch Günther Mayr gehört, das Verfahren zur erfolgreichen Praxisanwendung weiterentwickelt. Es wird bei FACC bereits eingesetzt. „Die Thermografie ist nicht nur schneller und billiger, auch die Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse ist höher“, sagt Mayr stolz.

Forschungsangebot im Studium

Der Automatisierungstechnik-Absolvent wollte ursprünglich gar nicht in die Forschung. „Dieser Wunsch entstand erst im Zuge des Berufspraktikums und der Diplomarbeit an der FH, wo studentische Mitarbeiter für dieses Forschungsprojekt gesucht wurden“, erinnert er sich.

Inzwischen erhielt Mayr für seine Arbeit mehrere Auszeichnungen und schreibt seine Dissertation im Bereich Polymer Product Engineering.

Die FH OÖ forscht an wichtigen Themen des 21. Jahrhunderts. Mit 380 Forscherinnen und Forschern, rund 600 internationalen Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie jährlich über 300 Forschungsprojekten ist sie Österreichs forschungsstärkste Fachhochschule.

www.fh-ooe.at/forschung

 

  • Günther Mayr (re.) mit Forschungsleiter Günter Hendorfer

    Günther Mayr (re.) mit Forschungsleiter Günter Hendorfer

  • Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Aktiver Thermografie

    Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mit Aktiver Thermografie

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