Mazda Route3, Teil zwei: Moskau voraus

Ansichtssache5. September 2013, 17:24
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Vom Fließband zur Autoshow, so lautet der Marschbefehl für acht Mazda3. In fünf Wochen fahren sie quer durch Russland mit dem Ziel, zur Eröffnung der IAA in Frankfurt zu sein

1977 fuhren zwei Mazda 323 von Japan über Indien, Afghanistan, die Türkei und Österreich nach Deutschland. Die Wiederauflage dieser Reise, die sowohl das Auto als auch die Fahrer an die Grenzen brachte, führt über eine andere Strecke. Quer durch Russland. Teil eins unserer Reise und eine Übersichtskarte finden Sie hier.

Adaptierungen, wie sie 1977 am Auto vorgenommen wurden, bleiben dem Mazda3 übrigens erspart. Kein Bullenfänger, kein Überrollbügel, keine Zusatzscheinwerfer. Die 15.000 Kilometer Straße zwischen Start und Ziel mögen schlecht sein, sind aber im Vergleich zu den damaligen Schlaglochpisten regelrecht Autobahnen. Noch dazu fuhren in den 1970ern die vier deutschen Autojournalisten die Reise in einem Stück, während die Tour3 in sieben Etappen unterteilt ist. Jede dauert eine Woche. Danach wechseln die internationalen Fahrer-Teams.

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foto: guido gluschitsch

Wir steigen in Tjumen, auf dem vorletzten Teilstück der Reise, in die Tour als auch in den Mazda3 ein, um den den Wagen nach Moskau zu bringen. Die 600.000-Einwohner-Stadt ist das Tor zu Sibirien und kann sich einen gewissen Prunk leisten. Die fossilen Brennstoffe, die in der Provinz vorkommen, werfen ihre Zinsen ab.

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