"Papierloses Büro" noch immer voller Papier

9. August 2003, 11:34
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70 Prozent der Sekretärinnen legen ihre Dokumente bevorzugt auf Papier ab

Geht es nach einer Studie des Marktforschungsinstitutes Gallup, die im Auftrag des Papiererzeugers Europapier (Sample: 308 Sekretärinnen) durchgeführt wurde, dann ist das "papierlose Büro" noch weit von der Realität entfernt. Wie die 100-prozentige Frantschach-Tochter Europapier in einer Aussendung mitteilte, planen drei von vier Chefs ihre Termine auf Papier, 70 Prozent der Sekretärinnen vertrauen lieber auf Kalender oder Terminplaner denn auf PCs, Notebooks oder Mini-Computer (PDAs).

Fax hat trotz E-Mail nicht verloren

Der Fax-Verkehr ist laut Studie in der Mehrheit der heimischen Büros trotz E-Mail gleich gelieben (38 Prozent) oder hat zugenommen (38 Prozent). Sieben von zehn Sekretärinnen wollen Waren lieber per Fax oder Telefon als über das Internet bestellen. Je größer das Unternehmen, desto intensiver werde das Fax eingesetzt. In jeder dritten Firma gäbe es derzeit mehr Einzelplatzdrucker als vor zwei Jahren, 70 Prozent der Befragten legen ihre Dokumente lieber auf Papier als auf dem Computer ab. Terminabsprachen zwischen Chef und Sekretärin finden der Studie zu Folge zu 80 Prozent mündlich statt.(APA)

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