Pixelpark bekommt Kaufpreis für Schweizer Firma teilweise zurück

9. August 2003, 11:34
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Auf Rückerstattung von 3,2 Mio Euro geeinigt

Der angeschlagene Internet-Dienstleister Pixelpark bekommt einen Teil des Kaufpreises für die Unternehmensgruppe ZLU zurück. Der neue Vorstand einigte sich mit den Ex-Gesellschaftern des Zentrums für Logistik und Unternehmensplanung (ZLU) aus der Schweiz auf die Rückerstattung von 3,2 Mio. Euro, wie die Pixelpark AG am Freitag in Berlin mitteilte. Die Schadenersatzansprüche gegen den Pixelpark-Gründer Paulus Neef in Zusammenhang mit dem ZLU-Erwerb werden jedoch weiter verfolgt.

Völlig überhöhter Preis

Bei der Übernahme im März 2000 - mitten im Internet-Boom - soll der damalige Vorstandschef einen völlig überhöhten Preis gezahlt haben. Die Kaufsumme lag damals bei umgerechnet knapp 37 Mio. Euro. Der ZLU- Gründer und damalige Miteigentümer Helmut Baumgarten ist der Vater von Neefs langjähriger Lebensgefährtin. Insgesamt will Pixelpark 23 Mio. Euro Schadensersatz. Neef weist alle Vorwürfe zurück. (APA)

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